#graz17: Letztes Plakat vorgestellt: FPÖ will ihr Graz zurückholen

Plakatpräsentation der FPÖ Graz: Spitzenkandidat Mario Eustacchio (l.) und Klubobmann Armin Sippel.
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"Fremd in der eigenen Schule?" oder "Fremd im eigenen Park?" – die Grazer Freiheitlichen plakatieren schon seit dem Advent in ganz Graz unter dem Leitslogan "Wir wollen unser Graz zurück" und stellen Fragen wie diese. Spitzenkandidat Mario Eustacchio erklärt, dass diese Slogans aufgrund zahlreicher Gespräche mit Grazer Bürgern entstanden sind, die das Gefühl haben, dass etwas nicht passt. "Die Plakate haben zu Irritationen und großer Aufregung geführt", erläutert Eustacchio. Welches Graz er damit zurückholen will, wollte Eustacchio nicht an einer Jahreszeit oder einem bestimmten Zustand festmachen: "Der Sicherheitsaspekt ist ausschlaggebend, viele Menschen trauen sich nicht mehr in Parks, da in diesen viel Kriminalität stattfindet", so Eustacchio, der aber nicht etwas zurückgeführt wissen will.

Korrektiv sein

"Es ist auch sehr viel Positives in Graz passiert, aber wir wollen ein Korrektiv sein, das für klare Botschaften steht und die Bürger vertritt", so Eustacchio weiter, der auch meint, dass das vielfältige Graz vor vielfältigen Herausforderungen steht, die es zu meistern gilt.
Klubobmann Armin Sippel betont, dass die FPÖ eine "Partei mit Hausverstand" ist und will ein "Bonussystem für Österreicher", wo etwa bei der Mindestsicherung oder bei der Wohnungsvergabe Österreicher den Vorzug bekommen sollten. Die FPÖ stellt für den Gemeinderat insgesamt 96 Kandidaten auf, für die Bezirksratswahlen sind es in Summe 157. "Wir haben noch nie so ein breites und umfangreiches Programm und Personalaufgebot gestellt", so Sippel, der auch Unentschlossene überzeugen will.

Fünf Themenbereiche

Die Themen, die der FPÖ das größte Anliegen sind wurden in fünf Foldern thematisiert: Sicherheit, Verkehr, Asyl/Zuwanderung, Tierschutz und Pflege. "Wir werden auf Bezirkstour gehen, in der Innenstadt vertreten sein und ein Ohr geben, dort wo der Schuh drückt", sagt Eustacchio, der sich einen zweiten FPÖ-Stadtrat wünscht und auch sich auch einen Bürgermeister Eustacchio vorstellen kann. Vor allem in puncto Sicherheit und Ausbau des öffentlichen Verkehrs sieht Eustacchio viel Handlungsbedarf. "Graz braucht 200 Polizisten mehr und auch für den Straßenbahnausbau werden 300 Millionen Euro benötigt. Laut Eustacchio stellt auch die "überbordende Zuwanderung", die "die Finanztöpfe der Österreicher angreift", ein großes Problem dar.

Junge Kandidaten

Auf die Kandidaten Michael Winter und Heinrich Sickl angesprochen, meint Eustacchio: "Michael Winter ist ein junger Bursche, der verurteilt wurde, sich entschuldigt hat und eine zweite Chance verdient. Das System der Resozialisierung wird sonst sinnlos und was Heinrich Sickl vorzuwerfen ist, kann ich mir nicht erklären." Klares Wahlziel der FPÖ ist es, zweitstärkste Partei zu werden und eine mögliche Zusammenarbeit will Eustacchio noch mit niemandem ausschließen und meint: "Wir haben dringliche Anfragen mit allen Parteien gestellt und schließen niemanden aus."

Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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