#graz17: Markus Schimautz schaffte es mit "Vorzug" in den Gemeinderat

Hat gut lachen: Markus Schimautz holte 752 Vorzugsstimmen.
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  • Foto: Foto Fischer/Stadt Graz
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Die Auszählung der Vorzugsstimmen bei der Gemeinderatswahl brachte doch die eine oder andere Überraschung mit sich: So sicherte sich Markus Schimautz den Titel des inoffiziellen Vorzugsstimmen-Kaisers. Kein anderer Kandidat (die Spitzenkandidaten von ÖVP, KPÖ, FPÖ, Grüne und SPÖ sowie Stadtrat Kurt Hohensinner ausgenommen) schaffte mehr als seine 752 Vorzugsstimmen – zur Belohnung schaffte er doch wieder den Einzug in den Gemeinderat. Dafür muss Philipp Hofer seinen Platz im Stadtparlament räumen, seine 172 Vorzugsstimmen waren letztlich zu wenig.

Durmus mit Abstand der Stärkste

Auf Platz zwei im parteiübergreifenden Ranking landete etwas überraschend Mustafa Durmus. Der Landesvorsitzende der Jungen SPÖ holte 601 Vorzugsstimmen. Wermutstropfen: Da die SPÖ nur noch fünf Sitze im Gemeinderat hat und er am siebten Listenplatz gereiht war, bleibt ihm ein Einzug verwehrt. Allerdings wurden nun parteiintern Stimmen laut, Durmus hätte mit so vielen Vorzugsstimmen genügend Argumente für den Einzug ins Rathaus auf seiner Seite. Dafür müsste natürlich eine(r) der vor ihm Gereihten verzichten.
Gewählt wurde am Sonntag auch der Migrantenbeirat der Stadt Graz: Hier holte sich die Kurdische Liste für Zusammenleben (21,4 Prozent) die meisten Stimmen, gefolgt von Neue Generation (21,1) und Islamische Kulturzentren Gries (17,4).

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