Neos fordern
Talentschulen und mehr Sozialarbeit

Die Neos fordern Talentschulen für die Steiermark.
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  • Die Neos fordern Talentschulen für die Steiermark.
  • Foto: Joe Diepold/Neos Steiermark
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Bildungslücken lassen sich nur mit neuen Zugängen schließen, sind die Neos überzeugt. In einem Pressegespräch stellten sie heute ihre Idee für steirische "Talentschulen" vor und nutzen die Chance auch gleich, um mehr Schulsozialarbeiter zu fordern.

“Wir müssen die Talente und Potentiale unserer Kinder endlich entfachen. Das gelingt nur mit einem großen Wurf. Talentschulen sorgen dafür, dass in der Steiermark alle Kinder faire Bildungschancen bekommen", begann Klubobmann Niko Swatek das heutige Pressegespräch. Gemeinsam mit Philipp Pointner, Dirigent und Spitzenkandidat der Neos für die Graz-Wahl am 26. September, präsentierte er eben jenen "großen Wurf". Sogenannte Talentschulen sollen die Steiermark zum Bildungsland Nummer 1 machen – und in Graz zuerst eingeführt werden. 

Herkunft soll nicht entscheiden

Grundidee ist, dass sich alle steirischen Schulen als Talentschulen bewerben können. Voraussetzung dafür sei, dass die Schule besondere Herausforderungen zu bewältigen habe, etwa aufgrund eines hohen Migrationsanteils. Zusätzlich müssen die Schulen einen Schwerpunkt festsetzen, entweder im MINT-Bereich oder in der kulturellen Bildung. Dafür soll es dann auch zusätzliche Fördermittel geben, zumindest wenn es nach den Neos geht. “Die Herkunft der Kinder darf nicht länger über den Bildungserfolg entscheiden", betont Swatek.

Schulen, die mit "besonderen Herausforderungen" zu kämpfen haben, sollen gesondert gefördert werden, finden die Neos.
  • Schulen, die mit "besonderen Herausforderungen" zu kämpfen haben, sollen gesondert gefördert werden, finden die Neos.
  • Foto: pixabay
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Um diese Talentschulen entsprechend zu fördern, imaginieren die Neos zum Beispiel 20 Prozent mehr Personalbudget. Damit sollen dann zusätzliche Lehrer, etwa IT-Fachpersonal, angestellt werden. Der Rest der belegschaft soll besser bezahlt werden, finden die Neos: Für zweieinhalb Jahre sollen Lehrkräfte 350 Euro monatlich mehr erhalten, denn es brauche finanzielle Anreize um auch genügend Personal für die Talentschulen zu finden. 

Mehr Sozialarbeit

Ausprobieren wollen die Neos ihr Konzept in der Landeshauptstadt: So pochte Spitzenkandidat Pointer darauf, Graz zur Pilotregion zu machen und als Sofortmaßnahme zusätzlich mehr Schulsozialarbeiter einzustellen. Aktuell seien in der Stadt nämlich nur neun Sozialarbeiter Vollzeit im Dienst – für über 12.000 Schüler. Graz brauche also 49 zusätzliche Schulsozialarbeiter: "2,45 Millionen Euro kostet die Einstellung und sie könnte so viel bewirken. Mit der flächendeckenden, kontinuierlichen sozialen Betreuung könnten wir viele Probleme an den steirischen Schulen lindern oder sogar verhindern", so Pointner abschließend.

Die Neos fordern Talentschulen für die Steiermark.
Schulen, die mit "besonderen Herausforderungen" zu kämpfen haben, sollen gesondert gefördert werden, finden die Neos.

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