Der Sand, aus dem Träume sind

Wie im Vorjahr in Klagenfurt möchten Moritz Pristauz (r.) und Partner Martin Ermacora auch auf der Donauinsel jubeln.
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  • hochgeladen von Christoph Hofer

Es gibt sie, die immer wiederkehrenden Rituale, bei denen man gar nicht mehr nachdenken muss, was eigentlich gerade zu tun ist. So war es für jeden Beachvolleyballer klar, dass das Navi im Auto Ende Juli die Fahrtstrecke nach Klagenfurt ausspucken soll, heuer ist aber alles anders. Ausgerechnet die Weltmeisterschaft findet nicht in der legendären Sandkiste am Wörthersee statt, den Zuschlag hat Wien erhalten.

Top-Duo wartet

Je 48 Herren- und Frauenteams werden von 28. Juli bis 6. August um Gold, Silber und Bronze kämpfen. Gleich am ersten Tag wird es auch für einen jungen Grazer ernst, der im Rahmen der Titelkämpfe für Furore sorgen will. So fordert Moritz Pristauz mit seinem Partner Martin Ermacora am Freitag um 19 Uhr die Top-Paarung Herera/Gavira aus Spanien.
"Als wir erfahren haben, dass die Veranstalter uns die letzte Wildcard für das WM-Turnier geben, war die Freude riesengroß. Die Gruppe ist hammerhart, aber warum sollten wir nicht überraschen", bringt es der 21-Jährige auf den Punkt. Den Respekt vor den großen Namen hat das steirisch-tirolersiche Duo spätestens im Vorjahr abgelegt.

Olympia im Hinterkopf

"Bei unserem allerersten World-Tour-Turnier in China mussten wir am Anfang gegen Phil Dalhausser spielen. Der Amerikaner ist eine Legende, war immer ein Vorbild. Da war der Respekt plötzlich schon da", schildert Pristauz, der erst nach der Matura die Halle gegen den Sand getauscht hat, die Anfänge. Erstmals so richtig im Rampenlicht stand das junge Duo beim Grand Slam in Klagenfurt im Vorjahr.
"Da ist der Knopf richtig aufgegangen", sagt der zweifache U-22-Medaillengewinner. Und selbst wenn es auf der Donauinsel nicht nach Wunsch klappen sollte, ist das Fernziel Nummer eins klar definiert: "Wir wollen uns für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 qualifzieren."

Wie im Vorjahr in Klagenfurt möchten Moritz Pristauz (r.) und Partner Martin Ermacora auch auf der Donauinsel jubeln.
Bereits übermorgen muss der Grazer in Wiens Sandkiste ran.

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