Beachvolleyball
Die Weltmeister-Besieger glänzen in Bronze

Grenzenloser Jubel: Beachvolleyballer Moritz Pristauz (r.) mit seinem Tiroler Partner Martin Ermacora
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Moritz Pristauz aus Graz holte mit Partner Martin Ermacora den dritten Platz bei der Beachvolleyball-EM.

"Ein unglaubliches Gefühl – ich habe die Medaille für 24 Stunden gar nicht abgenommen", lacht Moritz Pristauz, wenn man ihn auf seine aktuelle Stimmungslage anspricht. Der 23-jährige Grazer holte gemeinsam mit seinem Partner Martin Ermacora Bronze bei der Beachvolleyball-Europameisterschaft in Moskau. Im Laufe des Turniers besiegte das Duo unter anderem die erst im Juli gekürten Weltmeister aus Russland. Der WOCHE gewährt Pristauz exklusiven Einblick in die anstrengende Turnierwoche.

(K)Ein Turnier wie jedes andere

"Das Turnier selbst ist zu Beginn wenig anders wie ,normale' Turniere auf der World Tour. Es ist natürlich sehr gut beworben und vermarktet, auch der Modus ist ganz leicht verändert, aber ansonsten gibt es wenig Unterschiede", berichtet Pristauz. Zugute gekommen sei den beiden Österreichern, dass bis auf das Finalwochenende pro Tag nur ein Spiel am Programm stand. "Auch mithilfe unseres Physiotherapeuten Simon Nimmervoll von Physio 1.0 konnten wir so perfekt regenerieren. Schließlich waren die Bedingungen mit teilweise bis zu zwölf Grad Tiefsttemperatur sehr anspruchsvoll für unsere Körper."

Würfel statt Ball

Auch für Ablenkung muss während einer langen und intensiven Turnierwoche gesorgt werden. Von Würfelpoker am Zimmer bis zu Sightseeing in Moskau war alles dabei. So waren die sensationellen Erfolge möglich. Erfolge, die sich das junge Team selbst anfangs noch nicht zu erträumen wagte: "Erst mit dem Sieg gegen die Weltmeister haben wir gemerkt, dass wir wirklich weit kommen können. Die Medaille am Ende ist natürlich ein Traum." Profitieren konnten Ermacora und Pristauz auch von der verletzungsbedingten Aufgabe des polnischen Duos vor dem kleinen Finale. Die Freude über das Edelmetall trübt das aber nicht: "Wenn wir gegen einen übermächtigen Gegner nur durch Aufgabe gewonnen hätten, wäre es etwas anderes. Aber wir haben die Polen in den letzten beiden Wochen zweimal besiegt." Nach dem Turnier hat sich das Duo erst einmal drei Tage Ruhepause verdient, inklusive Graz-Besuch. Aber schon ab morgen gilt der volle Fokus dem nächsten Turnier ...

Autor:

Stefan Haller aus Graz

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