Felix Schulz: Feuertaufe in der Golfelite

Vom Spätstarter zum Lyoness-Open-Teilnehmer: Der Grazer Golfer Felix Schulz möchte sich im Konzert der Großen etablieren.
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  • hochgeladen von Christoph Hofer

Im heimischen Golfsport jagt derzeit ein Highlight das nächste. Nach der für Österreich mit dem Triumph des Grazers Lukas Nemecz mehr als erfolgreich verlaufenen Jubiläumsauflage der Gösser Open in Maria Lankowitz übersiedelt der Tross in nicht einmal zwei Wochen nach Niederösterreich.
Die Startliste beim einzigen rot-weiß-roten European-Tour-Turnier im Diamond Country Club in Atzenbrugg kann sich dabei mehr als sehen lassen: So werden unter anderem Miguel Àngel Jimenez (Ryder-Cup-Sieger), Mike Weir (Masters-Sieger) und natürlich Bernd Wiesberger abschlagen. Im Blitzlicht wird dabei erstmals auch ein junger Grazer stehen, der sich auf eine ganz besondere Premiere freuen kann. Felix Schulz meisterte nämlich das Qualifikationsturnier und sicherte sich so einen von zwei begehrten Startplätzen für die Lyoness Open.

Vergleich mit der Elite

"Ich sehe dieses Turnier als Standortbestimmung. Da kann ich mir ein Bild davon machen, wo ich im Verhältnis zur europäischen Spitzenklasse stehe."
Erst seit November ist der 24-Jährige Profi, als Amateur hat er aber unter anderem schon Staatsmeistertitel eingeheimst. Und dennoch: "So richtig zufrieden war ich bisher selten mit meinem Spiel." Umso wichtiger sei nun die Tatsache, so viele Turniere wie möglich zu spielen.

Die Tour School als Ziel

"Irgendwann ist dann einmal eine perfekte Woche dabei." Stimmen dann die Ergebnisse, könnte es schnell nach oben gehen. Trotz der Premiere auf der großen Golfbühne wird Schulz, der bereits im Alter von vier Jahren auf dem Platz gestanden ist ("Da hat mich meine Mama mitgenommen"), vorrangig auf der Alps Tour unterwegs sein. "Im Herbst gibt's die Tour School. Wenn es optimal läuft, könnte ich nächstes Jahr eine kleine Kategorie auf der Challenge Tour spielen."

Fußball-Leidenschaft

Zu weit nach vorne möchte der meist am GC Freiberg trainierende Grazer dann aber doch nicht in die Zukunft blicken. Schließlich hat sich sein bisheriger Weg trotz früher Golferfahrungen auch nicht unbedingt abgezeichnet.
"Ich habe sehr lange Fußball und Golf parallel gespielt. Erst nach dem Bundesheer habe ich mich dann gegen die Kickschuhe ausgesprochen." Eine offensichtlich richtige Entscheidung ...

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