Franco Foda ist doppelter Chef

Zwei Monate lang wird Franco Foda (2.v.r.) nicht nur Sturm-, sondern auch Nationalteam-Trainer sein – ein Novum in Österreich.
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  • Zwei Monate lang wird Franco Foda (2.v.r.) nicht nur Sturm-, sondern auch Nationalteam-Trainer sein – ein Novum in Österreich.
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Jetzt ist es also doch passiert: Franco Foda wird der Nachfolger von Marcel Koller als ÖFB-Trainer. Sein Amt tritt der Deutsche aber nicht sofort an, der Vertrag läuft erst ab 1. Jänner 2018. Zwar wird Sturms Erfolgscoach bereits den Lehrgang im November leiten, die verbleibenden Ligaspiele steht er aber auch weiterhin an der Seitenlinie der Schwarz-Weißen. Im Fußball sind Doppelfunktionen dieser Art nicht unbedingt üblich, in anderen Sportarten ist es teilweise sogar normal.

Von Eishockey bis Football

Eine Ausnahme im internationalen Fußball stellte vor rund vier Jahren Fatih Terim dar. Der Türke übernahm nicht nur zum dritten Mal das Nationalteam, sondern blieb gleichzeitig auch Übungsleiter bei Topklub Galatasaray. Schon eher findet man diese Kombination im Eishockey, wo beispielsweise Jim Boni im Jahr 2015 Coach der heimischen ÖEHV-Auswahl ebenso war wie Vienna-Capitals-Trainer. Nur wenige Jahre davor war ein weiterer Grazer Sportverein von einer Doppelfunktion betroffen: Graz-Giants-Trainer Rick Rhoades durfte aufgrund seiner Erfolge auch die Football-Nationalmannschaft coachen.

Zwei Monate lang wird Franco Foda (2.v.r.) nicht nur Sturm-, sondern auch Nationalteam-Trainer sein – ein Novum in Österreich.
War Capitals- und Teamcoach in Personalunion: Jim Boni

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