Grazer Cracks stehen auf die Königsklasse

Voller Fokus auf die Champions Hockey League: O. Setzinger und Co. wollen in den Heimspielen gegen Frölunda und Cardiff glänzen.
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Sturm sorgte einst in der Champions League für Furore. Das Gleiche haben jetzt die 99ers vor.

Europacupbewerbe gibt es in fast allen Sportarten, kein Name elektrisiert dabei aber so stark wie jener der Champions League. Große Namen, große Teams, das große Geld: Diese Schlagwörter assoziiert man gewöhnlich mit der Königsklasse, die eng mit der Sportart Fußball verbunden ist. Hierzulande hat vor allem Sturm Graz für Furore gesorgt: Die Truppe, damals gecoacht von Ivica Osim, erreichte zwischen 1998 und 2000 dreimal in Folge die Gruppenphase der Champions League, einmal gelang sogar der Aufstieg. Im Jahr 2016 schnupperten dann auch Sturms Damen Königsklassen-Luft, im Sechzehntelfinale war gegen Zürich aber Schluss. Ganz knapp dran war hingegen der GAK, der sich 2004 trotz eines Sieges an der Liverpooler Anfield Road nicht für den Hauptbewerb qualifizieren konnte.

Heimspiel-Doppel

Seit geraumer Zeit gibt es aber auch im Eishockey wieder einen europäischen Klubbewerb mit Vertretern aus Top-Ligen wie Schweden, Deutschland und der Schweiz. Im Rahmen der sechsten Auflage der Champions League Hockey erscheint nun auch Graz wieder auf der europäischen Landkarte. Durch die starken Leistungen in der Vorsaison mit dem Sieg im Grunddurchgang haben sich Oliver Setzinger und Kollegen einen direkten Startplatz gesichert. Während Sturm sein erstes Champions-League-Spiel 1998 gegen Spartak Moskau aber verlor, schafften die Grazer Cracks am vergangenen Wochenende die große Sensation und schlugen den regierenden Champion Frölunda Göteborg in Schweden mit 6:5 nach Penaltyschießen. Nach der folgenden knappen Auswärtsniederlage gegen die Cardiff Devils freut sich ganz Eishockey-Graz jetzt aber auf das erste Champions-League-Heimspiel der Geschichte. Lang müssen die Fans nicht mehr warten, am 5. September gastiert Frölunda zum Rückspiel im Merkur Eisstadion (20.20 Uhr). Nur zwei Tage später (7. September/19.15 Uhr) kommen die Waliser nach Liebenau. "Wenn wir mit erhobenem Haupt spielen, ist vieles möglich. Das haben wir jetzt beim Sieg gegen die vielleicht beste Mannschaft Europas gesehen. Warum sollen wir Frölunda nicht ein zweites Mal besiegen?", gibt Setzinger die Marschroute vor. Wie seine Mitspieler hofft er auf ein volles Haus – dann kann vielleicht Großes entstehen, wie bei Sturm vor über 20 Jahren ...

Autor:

Christoph Hofer aus Graz

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