Grazer Sportler und ihre großen Idole

Als Knirps Arm in Arm mit dem ehemaligen Arsenal-Stürmerstar Emmanuel Adebayor: Marco Allmannsdorfer
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Wenn ich einmal groß bin, dann ... So beginnen viele Kinderträume, nicht immer wird’s dann aber der Traumberuf, den man sich ausgemalt hat. Auch Profisportler sind nicht vom Himmel gefallen, die meisten von ihnen sind durch die Topstars der Szene zum jeweiligen Sport gekommen, heute sind sie selbst erfolgreich. Die WOCHE hat sich bei Grazer Sportlern über deren Jugend-Idole erkundigt.

Muster über alles

"Da muss ich nicht lange überlegen, der Thomas Muster war allgegenwärtig", sprudelt es aus Tennis-Ass Oliver Marach heraus.
Ein Autogramm der steirischen Legende zu besitzen, war ein Muss, "mir hat aber auch Pete Sampras imponiert." In der Gegenwart ist Marach von Roger Federer angetan. "Ich bin ja nur ein knappes Jahr älter als Roger, habe quasi die gesamte Karriere live mitverfolgt. Seine Leistungen sind unglaublich."
Aber auch Marach, der erst im Alter von 16 Jahren so richtig mit dem Tennisspielen begonnen hat, kann auf große Erfolge zurückblicken. Erst vergangene Woche konnte er mit Partner Mate Pavić als Ersatz-Doppel bei den World Tour Finals in London reüssieren.

Ungewohnte Vorbildfunktion

Erfolgreich ist auch Deni Alar unterwegs: Der Sturm-Angreifer hält in der heurigen Saison bereits bei neun Volltreffern. Kein Wunder, dass er schon in jungen Jahren begeistert von einem Stürmer war. "Giovane Élber von Bayern war ein Wahnsinn. Der hat sogar einmal von der Eckfahne ein Tor erzielt." Eine Umstellung war’s dann auf jeden Fall, als sich Kids erstmals bei ihm um Autogramme angestellt haben. "Ein tolles Gefühl."
Auch Eishockey-Crack Markus Pirmann von den 99ers hatte früh ein klares Idol. "David Emma! Der ist heute nicht mehr so bekannt, hat aber lange in Klagenfurt gespielt, wo ich jedes Spiel gesehen habe. Der hat mir immer voll getaugt!", merkt man dem Stürmer die Begeisterung noch an.
Heute ist er selbst Vorbild für viele junge Eishockey-Fans: "Es ist natürlich ein super Gefühl, wenn Kinder von einem Autogramme wollen. Wenn man für seine harte Arbeit geschätzt wird, dadurch Fans gewinnt und man eine gewisse Vorbildfunktion für Kinder hat, bedeutet das richtig viel."

Arsenal durch und durch

Das Größte für einen jungen Fan ist es aber natürlich, Idole von seinem Lieblingsverein persönlich zu treffen. GAK-Kicker Marco Allmannsdorfer war das vergönnt.
Bei einem Trainingslager von Arsenal London in Bad Waltersdorf traf er zwar nicht sein Vorbild Cesc Fàbregas, dafür aber dessen Teamkollegen Emmanuel Adebayor. Dass heute Kids auf ihn selbst zukommen, erfüllt Allmannsdorfer mit Stolz: "Es freut mich riesig, wenn nach dem Spiel Kinder zu uns auf den Platz laufen, um uns nach einem Sieg zu gratulieren. Es ist ein schönes Gefühl, in manchen Momenten auch für ein paar dieser Kinder ein kleines Vorbild darzustellen."

Redaktion: Christoph Hofer/Stefan Haller

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