Graz Giants Cheerleader
Lehrreiches Training mit Zeit

Meisterschaften und Training neben der Lehrausbildung erfordern von Julia Nardon eine gute Zeiteinteilung.
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  • Meisterschaften und Training neben der Lehrausbildung erfordern von Julia Nardon eine gute Zeiteinteilung.
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Im Gespräch mit der WOCHE erzählt Julia Nardon über die Vereinbarkeit von Lehre und Training.

Wer Sport in einem Verein und das auch noch leistungsmäßig betreibt, der muss viel Zeit investieren. Während Schüler und Studenten sich beim Zeitmanagement rund um das Training in den meisten Fällen leichter tun, stellt ein Vollzeit-Job eine größere Herausforderung dar. Bei Lehrlingen ist genau das der Fall, so auch bei Julia Nardon. Die 18-Jährige absolviert derzeit eine Lehre als Einzelhandelskauffrau mit Schwerpunkt KFZ-Handel und ist nebenbei aktives Mitglied und Trainerin bei den Cheerleadern der Projekt Spielberg Graz Giants.

Abstriche

"Ich muss mir meine Zeit gut einteilen, dann geht es sich auch aus", erzählt Nardon, die sich im zweiten Lehrjahr befindet. Manchmal muss die Sportlerin allerdings aufgrund ihrer Ausbildung auch Abstriche machen: "Zurzeit bin ich in der Berufsschule in Hartberg und kann nur freitags und am Wochenende an den Trainings teilnehmen." Um trotz der fehlenden Einheiten das Niveau zu halten, nutzt Nardon den Trainingsraum in der Berufsschule.

Auch zwischen Lehrberuf und Training gelingt der Spagat.
  • Auch zwischen Lehrberuf und Training gelingt der Spagat.
  • Foto: Graz Giants
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Durchgetakteter Tag

"Wenn ich nicht gerade in der Berufsschule bin, sondern ganz normal in Graz arbeite, geht sich alles super aus", betont Nardon. Dennoch, ihr Tag ist streng durchgetaktet: "Ich hole mir nach der Arbeit noch schnell etwas zum Essen und fahre dann direkt zum Training." Dass sich die beinahe täglichen Sporteinheiten und Meisterschaften ausgehen, verdankt Nardon auch ihrem Arbeitgeber: "Ich habe sehr gute Arbeitszeiten und auch meine Chefin achtet darauf, dass ich frei bekomme, wenn ich Wettbewerbe habe. Beispielsweise fahre ich nächstes Jahr mit dem österreichischen Cheerleader-Nationalteam zur Weltmeisterschaft nach Orlando und habe an diesen Tagen bereits Urlaub bekommen." Die Grazerin ergänzt: "Ich weiß meinen Arbeitgeber zu schätzen. Würde ich meine Lehre bei einem anderen Unternehmen absolvieren, würde sich das nicht mit dem Sport vereinbaren lassen." Es gebe allerdings auch einen großen Vorteil durch ihre Lehrausbildung, weiß Nardon: "Im Gegensatz zu den Studenten und Schülern in meinem Team kann ich nach der Arbeit einfach den Kopf abschalten, mich ausschließlich aufs Training konzentrieren und muss beispielsweise nichts mehr für Prüfungen lernen."

Meisterschaften und Training neben der Lehrausbildung erfordern von Julia Nardon eine gute Zeiteinteilung.
Auch zwischen Lehrberuf und Training gelingt der Spagat.
Autor:

Anna-Maria Riemer aus Graz

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