Sturms Jugend geigt auf
Ungeschlagen im Herbst: Sturms Unterbau setzt Glanzlichter

Zwei Youngsters, die den Sprung in die Sturm-"Einser" bereits geschafft haben: M. Lema (l.) und D. Maresic (r.)
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Als Fan des SK Sturm hat man es aktuell nicht unbedingt leicht: Nach zwölf Runden halten die "Blackys" bei nur drei Siegen und liegen aktuell auf Tabellenplatz acht. Einige Stockwerke tiefer sieht es im schwarz-weißen Nachwuchs dafür blendend aus. In der ÖFB-Jugendliga sind die drei Teams der Akademie Steiermark-Sturm Graz heuer sogar noch ungeschlagen. Weder U15 noch U16 und U18 haben in 24 Spielen auch nur eine einzige Niederlage kassiert.

Maresic als Vorbild

"Es ist eine schöne Momentaufnahme und natürlich eine Bestätigung für die gute Arbeit", sagt der stellvertretende sportliche Leiter der Akademie, Thomas Böcksteiner. Nur mit kontinuierlich guten Leistungen sei es in weiterer Folge möglich, auch wirklich den Sprung ins Profigeschäft zu schaffen. "Unser Ziel ist es immer, dass wir die Burschen über vier Jahre begleiten. Dass sich dann nicht jeder gleich entwickelt, ist normal."
In jedem Jahrgang gebe es aber eine Vielzahl an Talenten, die herausstechen. "Es ist ein Mix aus vielen Faktoren, der einen jungen Spieler weiterbringt: Neben Fleiß, Durchhaltevermögen gehört auch Glück dazu." Auch ein Dario Maresic habe seine Chance in der Kampfmannschaft von Sturm durch Ausfälle etablierter Verteidiger erhalten. "Er hat die Gelegenheit aber auch sehr erfolgreich genutzt."

Vorfreude auf WM

Mit Michael John Lema, der gegen Hartberg zum zweiten Mal in der Bundesliga spielte, Lukas Fadinger und Tobias Koch trainieren aktuell drei Youngsters mit der Sturm-"Einser". "Es gibt einen regen Austausch mit Entwicklungscoach Günther Neukirchner und den Kampfmannschafts-Verantwortlichen."
Auch in den nächsten Jahren werde sich der eine oder andere für höhere Aufgaben empfehlen, der Zulauf in Richtung Akademie sei jedenfalls hoch. "Wir schöpfen aus den besten Talenten der Steiermark, von 200 Jungs bleiben dann um die 20 pro Jahrgang übrig." Die nahe Zukunft heißt aber ÖFB-Jugendliga, noch zwei Herbstrunden stehen an.
Im Hinterkopf ist dann aber auch schon die ISF-Weltmeisterschaft im April 2019 in Belgrad, an der mit dem BG/BORG Graz-Liebenau die wichtigste Kooperationsschule der AKA Steiermark-Sturm Graz teilnimmt. "Unsere Akademie-Spieler können sich in Serbien auf höchstem Niveau präsentieren."

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