#WOCHEbewegt-Team: Der Untergrund gibt den Ton an

Aller Anfang ist ... leicht für Sarah Ulz mit guten Tipps.
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  • Foto: Girrer
  • hochgeladen von Verena Schaupp

Wie man läuft, so lernt man. Laufanfängerin Sarah Ulz vom WOCHE bewegt-Team (siehe Spalte links), dessen Lauffortschritte wöchentlich redaktionell begleitet werden, fragt sich diesmal, in welchem Gelände sie ihr Training am besten absolviert.

Eben und einfach

"Das Laufen unterscheidet sich vom Gehen oder Walken durch eine sogenannte Flugphase. Beide Füße befinden sich gleichzeitig in der Luft", erklärt Sportexperte Georg Jillich von innoVit, der das WOCHE bewegt-Team im Training unterstützt. "Dieser Bewegungsablauf ist von der körperlichen Anforderung um ein Vielfaches höher. Ganz speziell für Laufanfänger. Die Muskulatur muss sich an die neue Herausforderung gewöhnen und das fällt in ebenem, einfachem Gelände am leichtesten", rät er.

Wald vs. Asphalt

"Der Vorteil von Laufstrecken im Wald liegt in der Beschaffenheit des Bodens, welcher viel weicher ist als Asphalt und daher die Gelenke weniger belastet. Der Nachteil ist, dass ein weicher Boden mehr Stabilität der Sprunggelenke erfordert, was im Einsteigerbereich oft zum Überknöcheln oder kleineren Verletzungen führen kann", sagt Jillich.
Wer also mit dem Laufen so richtig durchstarten möchte, sollte sich auch mit funktionellen Übungen zur Kräftigung der Rumpfmuskulatur und zur Stabilisierung der Beinachsen gut darauf vorbereiten. Dazu empfiehlt der Experte Übungen, wie auf einem Bein zu stehen, oder die Zehenspitzen mit gestreckten Beinen zu berühren. Auch der Unterarmstütz ist eine einfache Übung, die zu Hause umgesetzt werden kann. Wichtig ist, immer im Training zu bleiben. Dabei gilt: „Laufen wird nicht nur beim Laufen trainiert.“

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