Visionen
Das eigene Auto gehört bald der Vergangenheit an

Im Gspräch über die Zukunft des Autos: Armin Wolf, Ernst Malleg (Confida), LR Barbara Eibinger-Miedl, Ferdinand Dudenhöffer, LR Anton Lang, Stefan Seidel (Pankl, v. l.)
  • Im Gspräch über die Zukunft des Autos: Armin Wolf, Ernst Malleg (Confida), LR Barbara Eibinger-Miedl, Ferdinand Dudenhöffer, LR Anton Lang, Stefan Seidel (Pankl, v. l.)
  • Foto: Oliver Wolf
  • hochgeladen von Roland Reischl

"Es ist die größte Transformation des Automobilmarktes seit der Erfindung des Autos." Der Mann, der dies behauptet, ist kein geringerer als der deutsche "Autopapst" und Mobilitätsforscher Ferdinand Dudenhöffer. Er war auf Einladung der Steuer- und Finanzexperten "Confida" zu Gast im Grazer Styria-Tower. Im Vorfeld einer prominent besetzten und von Armin Wolf geleiteten Podiumsdiskussion beeindruckte er die zahlreichen Gäste mit einer spannenden Keynote.
Demnach geht die aktuelle Krise der Autobranche vor allem auf Einbrüche im chinesischen Markt zurück. Denn während in Europa im Schnitt auf 1.000 Einwohner rund 650 Autos kommen, sind es in China aktuell nicht einmal 100 Autos auf 1.000 Einwohner. An sich ein Wachstumsmarkt, wären da nicht die Wirtschaftspolitik von Donald Trump und der Corona-Virus.

Netflix-Abo fürs Auto

All das wäre aber noch auszusitzen, die Revolutionen durch die Klimakrise bringen allerdings richtigen Handlungsbedarf. Dudenhöffer sieht das Heilmittel der Zukunft in der E-Mobilität, Hybrid-Fahrzeuge seien nur eine Übergangslösung, Antriebsformen wie Wasserstoff unrentabel. Der Durchbruch der E-Fahrzeuge sei wohl dann geschafft, wenn Batterien zu 100 Prozent recyclebar sind. Den besten Weg in der Entwicklung beschreite aus seiner Sicht Tesla. Und: Das eigene Auto gehört langfristig wohl der Vergangenheit an, Dudenhöffer glaubt an Auto-Abos,  so wie man sich heute via Netflix und Co. seine Filme ausborgt, wird man dann das Abo für sein E-Auto abschließen. Unter den gespannten Zuhörern gesichtet: Christian Purrer und Martin Graf (E-Steiermark), Gernot Pagger (IV), Unternehmer Martin Auer, Verbundchef Peter Gspaltl, ÖGB-Präsident Horst Schachner und viele mehr.

Autor:

Roland Reischl aus Graz

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