Erfolgreich Texten Offline und Online

Durchdachte Medienarbeit beginnt damit, sich die Medien zum Partner zu machen. Wer jedoch seine Geschichten genau so veröffentlicht sehen möchte, wie gewünscht, muss Anzeigen, Inserate oder PR-Texte schalten.
Das kostet zwar Geld, garantiert aber die unveränderte Platzierung eigener Inhalte im gewünschten Umfang zum vereinbarten Termin.

Medien sind Partner, keine Feinde

Wenn Medienarbeit funktionieren soll, muss man aufeinander zugehen: Einerseits brauchen die Journalisten Informationen, andererseits muss sich die Pressearbeit in einem bestimmten Maß an die Vorgaben des Journalismus halten.
Stichwort: „Mit den Medien kommunizieren“

Bevor eine Presseinformation schließlich auf die Reise in die Redaktionen geschickt wird, gilt es vorab einige Fragen zu klären.

  • Ist die Neuigkeit, die wir als Unternehmen weitergeben wollen, für alle Medien gleichermaßen relevant und interessant?
  • Wer sind die passenden Ansprechpartner in den Redaktionen (Ressortverantwortliche, sofern vorhanden)?
  • Welche Zusatzinformationen sollten/können mitgeliefert werden? (Fotos, O-Töne, Grafiken)

Krimi verkehrt herum

Die optimale Presseinformation ist wie ein rückwärts geschriebener Krimi: Der Name des Mörders muss im Titel stehen.
Das Wichtigste steht an der Spitze, darunter wird der Inhalt in ein bis zwei Sätzen in einem Untertitel zusammengefasst und schließlich folgt ein gehaltvoller, informativer Text.
Titel: Dieser muss die Botschaft griffig zusammenfassen: Je mehr Nutzen/Nähe/Neuigkeit der Titel umfasst, umso besser. Als Leitlinien dienen die sechs „Orientierungs-Ws“ ­– Wer macht Was, Wo, Wie, Wann, Wie und Warum?

  • Kurz und bündig: Gefragt sind Presseaussendungen, die auf einer DIN A4-Seite Platz haben und die aus kurzen, prägnanten Sätzen bestehen – keine Verschachtelungen, keine Wortungeheuer, keine Abkürzungen, keine oder kaum Fremdwörter verwenden
  • übersichtliches Layout
  • Rückfragehinweis, Bildmaterial samt Fotocredit nicht vergessen

Im Falle eines Notfalls

Was für Unternehmen hoffentlich nie eintrifft, worauf man aber dennoch vorbereitet sein sollte: das richtige Krisenmanagement. Hier sollte gegenüber Medien der Grundsatz gelten: "Ehrlich in die Offensive gehen" statt "Kopf in den Sand stecken".

  • Agieren statt Reagieren.
  • KEINE Verzögerungstaktik
  • Transparenz: Journalisten wollen Informationen. Wenn sie sie nicht bekommen, suchen sie sie selbst zusammen. Risiko von Gerüchten und Spekulationen
  • Festlegung eines klaren Wordings und klarer Kompetenzen: Wer darf was sagen? Was soll gesagt werden? Alle sagen dasselbe ...
  • Geschwindigkeit: Nicht die Vollständigkeit der Information zählt, sondern, dass kommuniziert wird. Weitere Details können jederzeit nachgereicht werden.
  • Bei Krisen: KEINE Exklusivgeschichten. Wer dabei ein Medium bevorzugt, macht sich alle anderen zum Feind.

Online zum Erfolg

Medienunternehmen arbeiten heutzutage in Echtzeit. Wenn etwas passiert, ist der Bericht nur wenige Minuten später online, damit die Leser sofort informiert sind. Sucht man auf Google nach aktuellen Ereignissen, so erscheinen verschiedene Newsbeiträge an erster Stelle und ein User entscheidet in wenigen Sekunden, welcher Artikel angeklickt wird. Für die Reihung der Berichte ist die geeignete Suchmaschinenoptimierung (kurz SEO) verantwortlich.

Das SEO Einmaleins

Qualität steht dabei vor Quantität. Der Inhalt eines Artikels hat großen Einfluss im Bereich SEO. Wichtig ist vor allem, dass der Artikel Begriffe enthält, nach denen die User Ausschau halten. Die Rede ist hier von sogenannten "Keywords". Dabei sollte stets die Frage im Vordergrund stehen: Wonach würden die Leser suchen? Wörter, Phrasen und Fragestellungen, die in der Google-Suche von Usern eingegeben werden (könnten), sollten unbedingt im Text vorkommen. Um verwandte und relevante Keywords ausfindig zu machen, kann man auch verschiedene Tools, wie etwa Ubersuggest nutzen oder einfach Google selbst für die Recherche nutzen. Bei Bildern gilt generell: Stockfotos sollten vermieden werden, da diese von Google als solche erkannt werden. Zudem ist es wichtig, dass die Fotos in modernen Bildformaten hochgeladen werden. Auch eine geringere Dateigröße sorgt dafür, dass der Artikel schneller geladen wird. Zudem sollten die Bilder passend benannt werden: der Dateiname sollte den Inhalt des Bildes beschrieben, wie etwa Pressekonferenz_LandSteiermark_Oktober2020.jpg. Auch die Bildunterschrift ist von Bedeutung, diese sollte unbedingt vorhanden sein und die wichtigsten Keywords enthalten.

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