Erfolgreiche Energie-Jagd beim Flughafen Graz

Diese eine Hinweistafel hat einen jährlichen Stromverbrauch von etwa 3.900 kWh. Das jährliche Einsparpotential ist höher, wie der jährliche Stromverbrauch meines 4-Personen-Haushaltes.
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  • Diese eine Hinweistafel hat einen jährlichen Stromverbrauch von etwa 3.900 kWh. Das jährliche Einsparpotential ist höher, wie der jährliche Stromverbrauch meines 4-Personen-Haushaltes.
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Die nachfolgende Aufstellung ist nicht ganz richtig. Die Korrektur ist hier ersichtlich. Es geht aber im Prinzip nur um die Verteilung zwischen der Flughafen Graz Betriebs GmbH und der APCOA Parking Austria GmbH.

Diesmal ist die Energie-Jagd vom Einspar- kraftwerk beim Grazer Flughafen gelandet.

Kurzbeschreibung
Schon von Weitem sind viele, auch während des Tages beleuchtete Hinweisschilder, ersichtlich. Bei den meisten Hinweistafeln dürften 30 Watt Leuchtstofflampen verwendet werden.
Neben der Flughafen Graz Betriebs GmbH, wie der offizielle Firmenwortlaut lautet, setzt auch der Parkplatzbetreiber Apcoa auf Stromverschwen- dung und lässt fast alle Hinweisschilder, bzw die Ein- und Ausfahrtstafel für die Parkgarage auch während des Tages beleuchten.

Ergebnis der Energiejagd

Das Gesamtergebnis setzt sich aus zwei unterschiedlichen Betrieben zusammen.
Flughafen Graz Betriebs GmbH und der APCOA Parking Austria GmbH.

Flughafen
Das jährliche Einsparpotential beim Flughafen durch Beendigung der Aktion Dauerlicht bei 18 Hinweistafeln beträgt etwa 23.000 kWh.
Die "fleißigste" Hinweistafel hat einen jährlichen Stromverbrauch von etwa 3.940 kWh.
(10 Leuchtstofflampen mit verlustarmen Vorschaltgeräten)...

Apcoa
Das jährliche Einsparpotential beim Tiefgaragenbetreiber Apcoa durch Beendigung der Aktion Dauerlicht bei mindestens sieben Hinweistafeln beträgt etwa 7.900 kWh


Maßnahmen um Einsparungen zu erreichen.

Einfach das Licht ausschalten. Zusätzliche technische Hilfsmittel wie Zeitschaltuhr, Helligkeitssensor, ... dürfen natürlich auch verwendet werden.

Flughafen Graz Ökoprofit-Teilnehmer
Der Flughafen Graz ist auch ein Ökoprofitteil- nehmer! Von der Aktion Ökoprofit gab es zwei Stromeinsparprojekte. Es wurden bei beiden Projekten bestehende Beleuchtungsanlagen durch LED-Beleuchtungen ersetzt.

Link zum Ökoprofit-Ergebnis vom Flughafen
<a href="http://www.stenum.at/media/documents/oep-auszeichnung2013.pdf" target="_blank" rel="nofollow">Bitte auf Seite 52 nachschauen.</a>

Dass während des Tages beleuchtete Hinweistafeln nicht sinnvoll sind, hat aber anscheinend niemand - außer der Energie-Jagd, bemerkt.
In Summe hat Ökoprofit 42.114 kWh (siehe beigefügtes Foto) eingespart.

Die Energie-Jagd möchte etwa 30.900 kWh - nur mit Lichtausschalten schaffen - wau ich bin sehr stolz auf diesen Vergleich :-)

Uralt-Stromverschwendungen
Ein nachfolgender Link zeigt, dass die von der Energiejagd entdeckten Stromverschwendungen schon sehr lange bestehen. Wer es nicht glaubt, der nachfolgende Link zeigt dies eindeutig.
Foto aus 2010 <a href="http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/2336695/bombenalarm-vergessenem-koffer.story" target="_blank" rel="nofollow">Beitrag Kleine Zeitung vom 19.4.2010</a>

Das war das 18. "offene" Energieeinsparprojekt. In den nächsten Tagen gibt es dann das 19. Einsparprojekt.

Rückblick zum 17. offen Projekt
Stromeinsparpotentiale beim LKH

Energie-Jagd

Während der nächsten Wochen gibt es dann viele Beiträge hier auf Woche.at zu Energieeinsparmöglichkeiten. Die eingesparte Energie wird dann der Energie-Jagd, bzw der Aktion Einsparkraftwerk gutgeschrieben.

Die Energiekonsumenten, die diese Einsparvorschläge vom Einsparkraftwerk annehmen bekommen als Belohnung stark reduzierte Energiekosten und die Gewissheit etwas Gutes für unsere gemeinsame Zukunft getan zu haben.

Die Energie-Jagd ist eine Aktion vom <a href="http://www.einsparkraftwerk.at/" target="_blank" rel="nofollow">Einsparkraftwerk</a>,
ist zu 100 Prozent unabhängig von Energiekonzernen
und wird nicht gefördert.

* Beim Einsparpotential wurde pauschal ein Wert von 50 Prozent angenommen. Durch entsprechende Einstellungen sind auch höhere Einsparpotentiale möglich. Die Amortisation dieser Energieeinsparung könnte bereits im ersten Jahr der Anschaffung erfolgen. Die gesamte Ermittlung wurde auf eigenes Interesse betrieben.
Andere, wie die oben genannten, Einsparungen wurden nicht erhoben.
Es wurde auch kein Gebäude betreten, bzw nicht in Verbrauchsaufzeichnungen Einsicht genommen.
Die Gebäudebesitzer, bzw. Gebäudeverwalter waren nicht informiert.

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