Preiskampf
FPÖ will über Zukunft der steirischen Bauern diskutieren

Fordert permanenten "Krisenstab" für die heimische Landwirtschaft: FPÖ-Agrarsprecher Albert Royer.
  • Fordert permanenten "Krisenstab" für die heimische Landwirtschaft: FPÖ-Agrarsprecher Albert Royer.
  • Foto: FPÖ Steiermark
  • hochgeladen von Roland Reischl

Die Meldungen der letzten Wochen und Monate waren im Hinblick auf die steirische Bauernschaft nicht die freudigsten. Und auch wenn die Stimmung leicht anzieht (siehe Story links unten), gibt es doch jede Menge sorgenvolle Gesichter. So meldete etwa Fritz Rauer vom Landesverband der Gemüsebauern Umsatzrückgänge bis zu 50 Prozent gegen Ende 2020. Bei den Schweinebauern ist nicht nur der Umsatz, sondern auch der Preis für Schweinefleisch deutlich zurückgegangen. Ins selbe Horn stößt auch der Obmann der ARGE Rindererzeugerringe Johann Lienhart: Preiseinbrüche von mehreren hundert Euro pro Schlachtvieh seien in seinem Bereich bereits tragische Realität.

Viele Sorgen für Landwirte

Die steirische FPÖ sieht die Problematik aber noch weiter gefasst: "Die Folgen der Russland-Sanktionen, die Auswirkungen der Abschaffung wichtiger Unterstützungsmaßnahmen wie der Mutterkuhprämie oder der enorme Bürokratieaufwand, mit dem sich die Bauern konfrontiert sehen, sind zusätzliche negative Verstärkungen", moniert der blaue Agrarsprecher Albert Royer. Die Anzahl landwirtschaftlicher Betriebe in der Steiermark habe einen historischen Tiefstand erreicht, so Royer weiters.

Task Force für die Bauern

Um hier Abhilfe zu schaffen, wollen die Freiheitlichen einen Agendapunkt aus dem seinerzeitigen ÖVP-FPÖ-Programm der Bundesregierung in die Steiermark transferieren. Das Kurz-Strache-Kabinett wollte damals eine Task Force "Zukunft Landwirtschaft und Lebensräume" installieren. Dieses  permanente Gremium soll, so schlägt die FPÖ vor, jetzt für die Steiermark entstehen. Neben den Interessensvertretungen und den Landtagsfraktionen sollen auch unabhängige Experten hinzugezogen werden. Dann könne man länderspezifischen Probleme analysieren und gemeinsam politischen Lösungen zuführen. Denn, so Royer: „Gerade in Krisenzeiten sollte uns bewusst werden, wie wichtig die Landwirtschaft für die Ernährungssicherung und den Erhalt der Kulturlandschaft ist."

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