Grazer "Sonnenkönig" erobert die ganze Welt

Wenn der Herr Bundesminister zur offiziellen Eröffnung eines Projekts nach Arizona fliegt, ist das schon so etwas wie ein Ritterschlag. Umweltminister Andrä Rupprechter ließ sich die offizielle Eröffnung der weltgrößten solarthermischen Kühlanlage in Scottsdale bei Phoenix genauso wenig entgehen, wie WKO-Vizepräsident Jürgen Roth.
Hinter dem Projekt an der Desert Mountain High School (insgesamt 2.300 Schüler) steht mit Solid ein Grazer Unternehmen. "Insgesamt haben wir dort 5.000 Quadratmeter an Kollektorfläche verbaut und schaffen so eine Kühlleistung von 1,7 Megawatt", erklärt Solid-Geschäftsführer und Gründer Christian Holter stolz.
Bis das Projekt aber wirklich über die Bühne ging, musste der Solar-Pionier ordentlich schwitzen – und das lag nicht nur an den Temperaturen in Arizona. "2010 sind wir durch die amerikanische Bankenkrise plötzlich mit einem halbfertigen Projekt, aber ohne Finanzierung dagestanden. Insgesamt ist alles eineinhalb Jahre gestanden – dieses Projekt hat nicht nur mir schlaflose Nächte gekostet", lächelt der "Sonnenkönig".

Von Singapur bis Davos

Solid hat sich mit Projekten wie diesem weltweit längst einen Namen gemacht. In Singapur steht man gerade in Abschlussverhandlungen mit IKEA über eine riesige Kühlanlage, mit dem kalifornischen Energieversorger "Southern California Gas Company" ist man ebenfalls kurz vor Abschluss einer Partnerschaft – und morgen referiert Holter bei einer UN-Konferenz in Davos über ein Musterprojekt mit einem Krankenhaus in Nicaragua. Die nächsten Ministerbesuche kommen also bestimmt.

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