Business Lunch mit E-Onix
Hier kommen die Grazer ins Rollen

Asia-Genuss für Alina und Onik Pongratz (l.) sowie Anna-Maria Riemer (WOCHE), serviert von Vanessa Resch (l.) und Valeria Gruber.
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  • Asia-Genuss für Alina und Onik Pongratz (l.) sowie Anna-Maria Riemer (WOCHE), serviert von Vanessa Resch (l.) und Valeria Gruber.
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Elektromobilität neu gedacht: E-Onix bringt ein gemütliches Fortbewegungsmittel in die Steiermark.

Ein Urlaub in Budapest brachte Alina und Onik Pongratz auf die Idee, in Graz E-Roller zu vermieten und verkaufen, im Frühling diesen Jahres gründete das Unternehmer-Ehepaar mit E-Onix – neben der Auto- und LKW-Reinigungsfirma Onix-Carwash – sein zweites Unternehmen.

WOCHE: Was ist das Kerngeschäft von E-Onix?
Onik Pongratz:
Wir vermieten und verkaufen E-Roller. Diese sind aber nicht zu verwechseln mit den E-Scootern. Unsere Modelle können von ein bis zwei Personen im Sitzen gefahren werden. Unser Ziel ist es, dass unsere E-Roller für alle, egal ob Familien oder Manager, eine Option sind, um kurze Strecken ohne Auto zurückzulegen. Wir haben vier verschiedene Modelle im Angebot, sowohl speziell für Familien als auch unser Lifestyle-Produkt und ein Business-Modell im Harley-Style.

Haben Sie nicht die Befürchtung, dass sich Elektromobilität als Alternative nur mittelfristig durchsetzt?
Alina Pongratz: Nein, wir sind von Elektromobilität überzeugt und glauben, dass es sich um eine langfristige Lösung handelt. Uns ist es außerdem wichtig, dass unsere Geschäftsidee umweltfreundlich ist, andernfalls hätten wir das Unternehmen nicht gegründet.

Wie wird das Angebot von den Grazern angenommen?
OP: Als wir vor sechs Monaten in Graz gestartet haben, war die Nachfrage bereits sehr groß. Für die Zukunft planen wir deshalb zu expandieren, unter anderem nach Wien, Linz und Salzburg. Aber auch in der Steiermark möchten wir uns vergrößern und planen auch verstärkt Kooperationen mit Hotels und Einkaufszentren. Lustiges Detail am Rande: Wir haben sogar eine Anfrage aus Australien bekommen.

Wie ist es, als Ehepaar ein Unternehmen zu führen?
OP:
Wir arbeiten viel zusammen und das ist nicht immer einfach. Zwischendurch legen wir deshalb großen Wert darauf, nur Familie und nicht Unternehmer zu sein. Aber das ist oft schwierig, sind wir doch ein richtiges Familienunternehmen. Auch unsere Eltern und Geschwister helfen bei Bedarf mit. Ohne diese Unterstützung wäre das alles aber auch nicht möglich gewesen.
AP: Und es gibt eine Regel: Zu Hause sprechen wir so wenig wie möglich über die Geschäfte.

Die Vermietung der E-Roller ist ja doch eher saisonal, können Sie jetzt im Winter ein bisschen durchatmen?
OP:
Ja und nein. Natürlich geht die Vermietung bei dem trüben Wetter zurück, aber gerade vor Weihnachten steigt der Verkauf. Zudem werden wir die Zeit nützen, um für die nächste Saison zu planen und um Werbung zu machen. Apropos, am 29. November wir es eine "Black Friday"-Aktion geben.

Wie sind Sie eigentlich auf die Idee gekommen, sich selbstständig zu machen?
OP:
Angefangen hat es ehrlich gesagt mit einem Rückschlag, denn ich habe damals gerade meinen Job verloren. Doch gleichzeitig habe ich das Angebot bekommen, eine Autoaufbereitungsfirma zu übernehmen und so haben Alina und ich unser erstes Unternehmen gegründet.
AP: Ich war damals 19 Jahre alt, hatte gerade die HAK abgeschlossen und übernahm somit alles im Hintergrund, was man mit einem HAK-Abschluss so machen kann: Personal, Finanzen und dergleichen.

Was raten Sie jemandem, der sich auch selbstständig machen möchte?
AP:
Wenn man eine gute Idee hat und glaubt, dass man das schaffen kann, dann soll man seine Idee auch umsetzen. Zweifel gibt es immer, aber man muss einfach weiterkämpfen. Alles hat Vor- und Nachteile, aber für die unternehmerische Freiheit zahlt sich der Druck aus.

Als Unternehmer setzt Onik Pongratz auf Elektromobiliät.
  • Als Unternehmer setzt Onik Pongratz auf Elektromobiliät.
  • Foto: Jorj Konstantinov
  • hochgeladen von Anna-Maria Riemer

Das ist Onik Pongratz

Geboren am 30.8.1985 in Armenien
Lebt seit 20 Jahren in Österreich
Gründete vor sieben Jahren das Autoaufbereitungs-Unternehmen "Onix-Carwash".
Im Mai 2019 legte er seinen Fokus auf das Geschäft mit den E-Rollern.
Er liebt Graz, sein Lieblingsort ist der Schloßberg.
Zum Ausgleich boxt er zusammen mit seinem Bruder.
Mit seiner Ehefrau Alina hat er zwei Söhne im Alter von vier und acht Jahren.

Sofort nach der Matura machte sich Alina Pongratz selbstständig.
  • Sofort nach der Matura machte sich Alina Pongratz selbstständig.
  • Foto: Jorj Konstantinov
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Das ist Alina Pongratz

Geboren am 25.8.1993 in Graz
Nach dem Abschluss der HAK Monsberger machte sie sich mit 19 Jahren selbstständig.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann führt sie die beiden Unternehmen E-Onix und Onix-Carwash.
Der komplette betriebswirtschaftliche Bereich liegt in ihrer Verantwortung.
Auf Nachhaltigkeit legt sie großen Wert und ist von der Elektromobilität überzeugt.
Zum Ausgleich macht sie Fitness.

Informationen zu E-Onix

Gegründet im April 2019.
Derzeit gibt es zwei Standorte, "Hauptsitz" ist die Filiale in der Volksgartenstraße.
Hauptsächlich betreiben die beiden Geschäftsführer Onik und Alina Pongratz derzeit allein die beiden Standorte, für Engpässe gibt es einen Pool an flexiblen Mitarbeitern.
Kerngeschäft ist die Vermietung und der Verkauf von E-Rollern.
Diese E-Roller werden extra für E-Onix angefertigt und produziert.
Die E-Roller erreichen 25 km/h und haben eine Reichweite von bis zu 60 Kilometer. Zudem verfügen sie unter anderem über Front-, Rück- und Bremslichter, Alarmanlage, Rückspiegel und Blinker.
Bis zum Frühjahr 2020 soll der Bestand auf rund 250 E-Roller aufgestockt werden.
Adresse: Volksgartenstraße 7, 8020 Graz
Telefon: 0664 20 06 506
E-Mail: office@e-onix.at
Web: www.e-onix.at

Thailändischer Genuss zu fairen Preisen gibt es bei "Easy Asia".
  • Thailändischer Genuss zu fairen Preisen gibt es bei "Easy Asia".
  • Foto: KK
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Gast und Wirtschaft – "Easy Asia" Restaurant

Albert-Schweitzer-Gasse 49, 8020 Graz
Web:www.easyasia.at
E-Mail: jusuf@easyasia.at
Telefon:0664/64 35 888
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 11 bis 21 Uhr (ausgenommen Feiertage)
Beschreibung: Das "Easy Asia" liegt unweit vom Citypark und besticht durch ein modernes Ambiente und eine gelungene Kombination aus europäischen und asiatischen Einrichtungsstücken. Zum thailändischen Restaurant gehört auch ein Asia-Shop.
Das Essen: Thailändische Speisen, abgestimmt auf den europäischen Gaumen, füllen die Speisekarte. Alina und Onik Pongratz wählten beide den thailändischen Klassiker Pad Krapau mit Faschiertem, Fotograf Jorj Konstantinov ließ sich ein Thai-Curry mit Rindfleisch schmecken und Redakteurin Anna-Maria Riemer entschied sich für ein Curry mit Entenfilet.
Die WOCHE meint: Gut hat es geschmeckt und die Preise sind fair. Es gibt eine ausgewogene Auswahl an Currys und anderen Thai-Klassikern, die mit frischen Zutaten von thailändischen Köchen zubereitet werden. Wer Lust auf einen exotischen Kulinarik-Ausflug hat, der ist bei "Easy Asia" sicher gut aufgehoben. Zudem gibt es auch Kochkurse hier.

Autor:

Anna-Maria Riemer aus Graz

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