Karrierecoaching Doria Pfob: Richtige Eigenwerbung für den Job

Ausblick auf den Uhrturm und in die berufliche Zukunft: Bewerberin Edith Weiß (l.) mit Coach Doria Pfob im Café Freiblick.
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  • Foto: Prontolux
  • hochgeladen von Verena Schaupp

Warum hat es nicht funktioniert? Warum hat man den Job nicht bekommen? Wenn man diese Fragen nicht für sich beantworten kann, sollte man überlegen, was man im Anschreiben ändern könnte. Das rät WOCHE-Karrierecoach Doria Pfob auch der dieswöchigen Bewerberin des WOCHE-Karrierecoachings, das immer an anderen Orten in Graz stattfindet. Pfob gab WOCHE-Leserin Edith Weiß im Café Freiblick ein paar Tipps mit auf den Weg.

Flexibilität erwähnen

"Es ist immer wichtig, den Fokus auf Kompetenzen zu legen. Niemals sollte man schreiben, warum man keinen Job hat", sagt Pfob. Sie rät dazu, sich zu Hause eine Liste zu erstellen von Punkten, über welche die Arbeitgeber am Markt jammern. "Darauf kann man im Anschreiben oder Gespräch dann konkret eingehen." Im Fall von Weiß wäre es etwa, im Tourismusbereich zu erwähnen, dass man flexible Arbeitszeiten und Wochenenddienste nicht scheut.

Aufstiegstendenzen erklären

"Sollte man sich für eine Stelle bewerben, für die man überqualifiziert ist, muss man darüber reden, warum man diesen Job gerne macht, und wenn es der Fall ist, auch klarmachen, dass es einem nicht um den Aufstieg geht", sagt Pfob. "In unserer Gesellschaft ist die Tendenz da, dass Leute aufsteigen wollen und aufgrund verwehrter Chancen ein Unternehmen wieder verlassen. Hat man nicht diese Aufstiegstendenzen, muss man dies klar kommunizieren."

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