Merkur setzt auf Stromverschwendung

Verschwendungsparadies in den Nachtstunden
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  • hochgeladen von Rainer Maichin

Rückblick

Seit vielen Jahren beobachte ich die enorme Beleuchtungsintensität beim Merkur-Markt in Weiz außerhalb der Öffnungszeiten.
Da ein E-Mail an die Geschäftsleitung, das am 12.8.2016 versendet wurde, ohne nachhaltige Konsquenz geblieben ist, werde ich nun diese "vorbildliche" Stromverschwendung der breiten Öffentlichkeit etwas näher vorstellen.

Ziel dieser Aktion

Durch das Reduzieren der Beleuchtung auf das nötige Ausmaß außerhalb der Geschäftszeit sollen etwa 21.000 kWh pro Jahr eingespart werden.
Dies würde dann auch nebenbei die jährlichen Stromkosten um etwa 2.000 bis 2.500 Euro reduzieren.
Einzige Voraussetzung: Die Merkur-MitarbeiterInnen müssten den Lichtschalter nach Geschäftsschluss in die richtige Position bringen.

Einmal ist keinmal

Einige Tage nach einer fragwürdigen Antwort von Merkur, wurde sogar die Beleuchtung außerhalb der Geschäftszeit meinen Vorschlägen angepasst.
Aber dann hat sich leider wieder der Verschwendungswahn durchgesetzt.

Fragwürdiger Internetauftritt

Auf der Webseite von Merkur wird die Rubrik "Energie effizient nutzen" auch sehr merkwüdig erklärt. Auch einige andere Punkte zum Thema "Nachhaltigkeit" sollten etwas überarbeitet werden, um den Bezug zur Realität nicht ganz zu verlieren.

Bitte mit offenen Karten spielen

Wer von den Supermarktmanagern, hier sind auch die Vertreter der andern Supermarktetten gefragt, hat Mut und präsentiert seinen aktuellen Energieverbrauch beim Eingang damit dieser leicht einsehbar ist.
Aber Strom und Heizenergie bitte.

Dieser Merkur dürfte alleine etwa 150.000 kWh pro Jahr für seine Beleuchtung benötigen - oder ist es doch um einiges mehr?
Kein Angst - die wahren Zahlen werden wir nie erfahren.

Diese Energieverbrauchskennzahl, idealerweise dann auch zusätzlich auf m2 je Verkaufsfläche bezogen, wäre dann für nachhaltige und bewusste Kundinnen ein Grund hier - oder, eben wo anders - ihren Einkauf zu tätigen.

Bitte Mitmachen

Im dritten Jahrtausend sollte nachhaltiges Handeln selbstverständlich sein!
Mit dem obigen Beispiel verschwendet Merkur nicht nur unsere Ressourcen, sondern schädigt auch sich selbst.
Was würde passieren, wenn eine KassiererIn jeden Tag ACHT Euro aus der Kassa nimmt?
Wie lange würde hier die Geschäftsleitung zuschauen?
Falls es auch solche Beispiele in Ihrer Umgebung gibt, bitte teilen Sie mir das mit.
Ich werde dann sorgen, dass diese Unternehmen dann die notwendige Aufmerksamkeit bekommen.

DANKE

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Dieser Beitrag ist ein Teil der Energie-Jagd,
die ein wichtiges Projekt vom Einsparkraftwerk ist.

Das Einsparkraftwerk ist zu 100 Prozent unabhängig von Energiekonzernen
und sonstigen politischen Entscheidungsträgern, und wird nicht gefördert.

Durch solche und ähnliche Beiträge möchte ich mehr Bewusstsein für eine sinnvolle Energieverwendung machen.
Ebenso wird das kranke und teilweise unfähige System, mit hoffentlich einfachen Worten und Mitteln, der Öffentlichkeit präsentiert, sodass sich dann irgendwann doch etwas ändern sollte - oder?

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