Zyklustracker ILO
Mit einem Atemzug zum Wunschkind – Business Lunch mit "Carbomed"

Innovativ: "Carbomed"-Geschäftsführer Evi Jesacher und Bastian Rüther haben mit "ILO" ein Zyklus-Messgerät entwickelt.
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"Carbomed" hat den Zyklustracker "ILO" entwickelt, der durch Atmung zuverlässige Ergebnisse liefert.

Das Wissen um fruchtbaren Tage und die Genauigkeit der Information ist für Frauen mit Kinderwunsch von großer Bedeutung. Für diese und andere Frauen, die Gewissheit haben wollen, schafft nun der Zyklustracker "ILO" des Start-ups "Carbomed" Abhilfe. Im Business Lunch sprechen die Geschäftsführer Evi Jesacher und Bastian Rüther über ihr "Baby".

WOCHE: Was genau ist "ILO"?
Evi Jesacher: Das ist unser Produkt zur Atemluftanalyse, das die fruchtbaren Tage einer Frau misst, also ein Zyklus- und Fruchtbarkeitstracker. Das ist weltweit einzigartig und wir sind glücklich, dass wir es realisieren konnten.

Wie funktioniert Ihr Produkt?
Bastian Rüther: Die Anwendung ist ganz einfach. "ILO" ist ein kleines, handliches Gerät und Frau atmet einfach hinein. Innerhalb von 60 Sekunden hat sie ein Ergebnis, das keinerlei Interpretationsspielraum zulässt und gibt eine zuverlässige Information. Das Gerät ist mit einer Smartphone-App gekoppelt und wird über diese gesteuert, so werden auch alle Ergebnisse genau dokumentiert.

Wie kam es zur Entwicklung von "ILO"?
E. J.: Professor Ludwig Wildt von der Universität Innsbruck forscht schon seit den 90er-Jahren zu diesem Thema. Mit ihm und Kai Möller, einem Kinderwunschexperten aus Potsdam, haben wir intensiv an der Realisierung gearbeitet. Mittlerweile läuft die fünfte Studie und wir können viele Referenzen vorweisen.

Wie ist das Feedback?
E. J.: Sehr gut. Das Echo ist positiv und Frauen berichten, dass "ILO" einfach zu bedienen ist und genaue Informationen bietet. Es erleichtert ihren Weg zum Wunschkind, denn aktives Timing steigert die Chance einer Schwangerschaft von 20 auf 40 Prozent.
B. R.: Seit 2016 haben über 100 Frauen "ILO" in den Studien getestet. Parallel wurden immer Referenzmethoden, wie etwa die Temperaturmessung, durchgeführt. Dabei schnitt "ILO" immer besser ab. Die Herausforderung hier ist es, dass wir so eine Messung erstmals zuhause möglich machen. Bisher war dies nur in Labors und Krankenhäusern möglich und mit hohen Kosten verbunden.

Sie wollen aber nicht nur Frauen mit Kinderwunsch erreichen?
B. R.: Das ist ein langfristiger Plan von uns, den wir allerdings noch nicht umgesetzt haben. Natürliche Verhütung ist selbstverständlich stark im Kommen und daher wollen wir künftig auch ein Service für Frauen ohne Kinderwunsch bieten.

Neben dem Tracker legen Sie auch Wert auf Information und Aufklärung ...
E. J. Auf unserer Plattform Knowledge Area unterstützen wir Paare dabei, zu richtiger und verlässlicher Information zu kommen. Es kursieren so viele Mythen rund um das Thema Fruchtbarkeit und hier möchten wir aufklären, beraten und helfen, den Druck zu nehmen. Denn die Psyche spielt bei Kinderwunsch eine große Rolle, daher darf sie keinesfalls außer Acht gelassen werden.

Sie haben Patente in der EU und den USA. Wie sind die Pläne?
B. R. Derzeit kann man den Tracker auf Indiegogo bestellen, aber dort werden wir bald ausverkauft sein. Im nächsten Frühjahr wird man "ILO", das wir in Kärnten produzieren, über einen eigenen Online-Shop beziehen können.
E. J.: Der ständige Austausch mit der Wissenschaft und Medizin ist uns ein großes Anliegen. Von der Fachwelt gibt es auch durchwegs positive Rückmeldungen und so hoffen wir auf eine positive Weiterentwicklung auf allen Ebenen.

Und was bedeutet der Name?
E. J.: "ILO" ist die Abkürzung für "I Love". Liebe ist das Wichtigste für die Zeugung eines Kindes und daher fanden wir den Namen für unseren Zyklustracker sehr passend.

Das ist
Evi Jesacher

Geboren am 23. Mai 1986 in Lienz
Studierte Wirtschaftspädagogik und lebte auch in den USA.
War in einem Konzern als Produktmanagerin tätig.
Arbeitet seit Jänner 2016 bei "Carbomed".
Liebt es, Reiten zu gehen und Wintersport zu betreiben.
Auch Reisen steht weit oben.
Sie ist zudem ein großer Kulinarik- und Weinfreund.

Das ist
Bastian Rüther

Geboren am 7.9.1991 in Graz
Matura am BG Lichtenfelsgasse
Studierte Betriebswirtschaftslehre in Wien, lebte in Miami, Kopenhagen und Berlin.
Gründete 2011 sein erstes Unternehmen, ein Restaurant.
Ist seit Beginn im Jahr 2014 Teil von "Carbomed".
Fährt viel Ski und verreist gerne.
Bringt seine Energie in sinnvolle gesellschaftliche Projekte ein.

Infos zu "Carbomed" und "ILO"

Das Start-up "Carbomed" wurde 2013 gegründet und nahm seine Arbeit 2014 auf.
Die Gründer sind Horst Rüther und Professor Ludwig Wildt.
Bastian Rüther und Evi Jesacher sind die Geschäftsführer.
Unternehmensgegenstand ist die Entwicklung und Realisierung des Zyklustrackers "ILO".
Mit diesem Produkt machten sie die Atemluftmessung für zuhause zugänglich und sicherten sich hierfür auch die Patente in der EU und den USA.
Dem Team ist das Thema ein persönliches Anliegen, da sie in ihrem Umfeld mit dem Thema Kinderwunsch und länger andauernde Kindeszeugung konfrontiert waren.
"Carbomed" hat derzeit neun Mitarbeiter, ist aber auf der Suche nach Verstärkung.
Sitz: ZWT (Zentrum für Wissens- und Technologietransfer) am neuen MedUni-Campus in der Neuen Stiftingtalstraße 2
Web:www.iloveovulation.com

Gast und Wirtschaft
Medicus – Café, Bistro, Lounge

Neue Stiftingtalstraße 2, 8010 Graz bei MedUni und ZWT
Leitung: Fürgast Betriebsgastronomie, Hamdi El Manchi
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 16.30 Uhr
Telefon: 0316/34 99 83
Web:www.medicus-lounge.at
Beschreibung: Frühstück, Mittagessen, Besprechung oder Kaffeepause – Im Medicus im ZWT am MedUni-Campus trifft man sich während des ganzen Tages. Eine gemütliche und einladende Atmosphäre lädt hier zu einer entspannten Mittagspause oder zu einer konstruktiven Besprechung.
Das Essen: Durch das Treffen am Morgen fiel die Auswahl nicht schwer: Kräutertee gepaart mit Kaffee wurde von Joghurt mit Müsli, einem Käse-Weckerl und einem Marmelade-Croissant abgerundet und schmeckten der WOCHE-Crew und dem "Carbomed"-Führungsduo gut.
Die WOCHE meint: Das "Medicus" hat für jeden Geschmack etwas zu bieten und punktet durch Frische und aufmerksames Personal. Renate Sorger machte durch ihr tolles Service den Aufenthalt im "Medicus" zu einem Wohlfühlaufenthalt.

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