Mit Skills zum Europameister – Business Lunch mit EuroSkills 2020

Business Lunch: Martina Maros-Goller (WOCHE, l.), Angelika Ledineg und Harald del Negro (r.) mit Pascal Eferl vom Café Promenade.
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600 Teilnehmer aus 30 Ländern messen sich 2020 bei der Berufs-Europameisterschaft EuroSkills in Graz.

Von 16. bis 20. September 2020 ist Graz Austragungsort von Euro-Skills, der Europameisterschaft der Berufe. Angelika Ledineg und Harald del Negro sind die Geschäftsführer der EuroSkills 2020 GmbH, einer hundertprozentigen Tochter der Wirtschaftskammer Steiermark, und sprechen im WOCHE-Business Lunch über die Bedeutung der Meisterschaft, ihre internationale Tragweite und den Stellenwert der Berufe.

WOCHE: Was steckt hinter dem Großevent EuroSkills?
Angelika Ledineg: Hier messen sich die besten Jungfachkräfte aus ganz Europa in 43 Wettbewerbs- sowie vier Präsentationsberufen. Die Europameisterschaft der Berufe versammelt 600 Teilnehmer aus 30 Ländern und diese zeigen berufliche Höchstleistungen.
Harald del Negro: Wir möchten klarstellen, dass das kein Lehrlingswettbewerb ist. Bei EuroSkills können nur Teilnehmer, die den Beruf mit abgeschlossener Ausbildung ausüben, antreten.

Lehrlinge und Schüler sind aber gern gesehene Gäste?
A. L.: Ja, definitiv. Neben den Wettbewerben begleitet EuroSkills im Jahr 2020 auch die größte Berufsinformationsmesse des Landes. Mit "Try a skill"-Workshops können Interessierte den Besten zuschauen und sich gleich in dem Beruf erproben.
H. d. N.: Es machen allein 26 Köche mit, das heißt, dass man den besten Jungköchen Europas über die Schulter schauen kann und sich mit ihnen persönlich über den Beruf und die vielen Möglichkeiten austauschen kann, was einen enormen Mehrwert bringt.

Was möchten Sie mit EuroSkills erreichen?
A. L.: Das Image der Lehre und der beruflichen Ausbildung wandelt sich und wir zeigen die vielen Chancen auf. Die Strahlkraft, die diese Fachkräfte haben und andere motivieren, ist unbeschreiblich und EuroSkills leisten einen wichtigen Beitrag, um den Stellenwert einer qualifizierten Berufsausbildung hervorzuheben.
H. d. N.: Die Wertschätzung des Handwerks wird ebenso in den Mittelpunkt gestellt. EuroSkills-Teilnehmer sind Botschafter für ihren Beruf und können dadurch ein Zeichen gegen den Fachkräftemangel setzen. Die steigenden Lehrlingszahlen zeigen zum Glück, dass sich bereits einiges in dem Bereich getan hat.

Wie ist es gelungen, EuroSkills nach Graz zu holen?
A. L.: Die Idee stammt von unserem WK-Steiermark Präsidenten Josef Herk. Er ist großer Fan von WorldSkills und EuroSkills und wollte sie unbedingt nach Österreich holen. Mit der Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich, Sponsoren und der öffentlichen Hand konnten wir uns gegen internationale Mitbewerber durchsetzen und freuen uns sehr, die Europameisterschaft in Graz austragen zu dürfen.

Wie bewerten Sie Graz als Standort für ein solches Event?
H. d. N.: Die Wettbewerbe werden auf dem Messegelände stattfinden und wir sind uns sicher, dass die Teilnehmer Graz lieben werden. Durch die zentrale Lage und die Nähe des Messegeländes und der Hotels werden sie auch Graz kennenlernen.

Welche Herausforderungen bringt die Organisation?
A. L.: Die Größenordnung und die Vielfältigkeit sind recht komplex. Von der Logistik, der Unterbringung aller Teilnehmer bis hin zum reibungslosen Ablauf der Wettbewerbe gibt es enorm viele Aufgaben, die wir mit unserem Team meistern werden. Wir freuen uns auch über freiwillige Helfer.
H. d. N.: Auch die Bereitstellung der Materialien, die die Teilnehmer benötigen, ist eine Challenge.

Was soll man nach den EuroSkills darüber sagen können?
A. L.: Die Teilnehmer sollen die Besucher durch ihre Leidenschaft infizieren, Junge für ihre Berufe begeistern und so nachhaltig zu mehr Wertschätzung für Lehrberufe und Berufsausbildung beitragen.

Informationen zu EuroSkills 2020

Die EuroSkills 2020 GmbH wurde 2016 gegründet und ist eine nicht gewinnorientierte Gesellschaft.
Zweck ist die Organisation und Durchführung der EuroSkills, der Europameisterschaft der Berufe, von 16. bis 20. September 2020.
Die Geschäftsführung teilen sich Angelika Ledineg und Harald del Negro.
Das Investitionsvolumen liegt bei elf Millionen Euro.
Derzeit haben sie 21 Mitarbeiter.
Bei den EuroSkills werden noch rund 500 ehrenamtliche Helfer benötigt. Alle, die daran Interesse haben, sollten sich so schnell wie möglich melden. Die ersten Einschulungen beginnen bereits im März 2020.
Die Europameisterschaft wird auf dem Grazer Messegelände ausgetragen. Die Eröffnungsfeier findet in der Eishalle, die Schlussfeier in der Stadthalle statt.
Der Eintritt für die Bewerbe ist kostenlos.
Web:www.euroskills2020.com

Das ist
Angelika Ledineg

Ledineg ist verheiratet und Mutter zweier Töchter (24 u. 25 Jahre).
Nach der Matura absolvierte sie den betriebswirtschaftlichen Lehrgang und Ausbildungen mit Schwerpunkt Marketing und Projektmanagement.
Jahrelang war sie im Kuratorium für Verkehrssicherheit tätig.
Seit 2012 ist sie bei der WKO in der Stabstelle Kommunikation und Marketing tätig, seit 2016 ist sie Geschäftsführerin der EuroSkills 2020 GmbH.
Zu ihren Leidenschaften zählen Tanzen, Kunst und Literatur.

Das ist
Harald del Negro

Del Negro ist verheiratet und Vater dreier Kinder (neun, sieben und fünf Jahre).
Er studierte Innovationsmanagement an der FH Campus 02.
15 Jahre lang war er im Eventmanagement selbstständig tätig und zählte unter anderem die Wirtschaftskammer Steiermark zu seinen Kunden.
Seit 2016 ist er gemeinsam mit Angelika Ledineg Geschäftsführer der EuroSkills 2020 GmbH.
In seiner Freizeit geht er gerne Skifahren, Radfahren oder Schwimmen.

Gast & Wirtschaft
Café Promenade

Erzherzog-Johann-Allee 1
8010 Graz
Web:promenade.aiola.at
E-Mail: promenade@aiola.at
Telefon: 0316/81 38 40
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 bis 1 Uhr, Freitag und Samstag von 9 bis 2 Uhr und sonntags von 9 Uhr bis Mitternacht
Beschreibung: Das Promenade ist schon seit Langem das Lieblingslokal vieler Grazer. Egal, ob zum Brunch, Mittagslunch, Kaffee mit Freunden oder ein ausgelassener Abend zum Feiern: Das Promenade ist zu jeder Tages- und Nachtzeit die richtige Adresse. Das Ambiente ist einladend und entspannt, Design trifft Wohlfühlatmosphäre.
Das Essen: Angelika Ledineg und Harald del Negro entschieden sich für einen Schweinsfilet-Spieß und WOCHE-Redakteurin Martina Maros-Goller wählte den Promenade-Salat. Dazu gab es erfrischende Getränke und danach einen köstlichen Kaffee.
Die WOCHE meint: Ausgezeichnete Qualität der Speisen und abwechslungsreiche Karte. Auch ein Blick in die Kuchenvitrine lohnt sich. Das Personal ist sehr motiviert, zuvorkommend und aufmerksam.

Autor:

Martina Maros-Goller aus Graz

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