Silicon Austria Labs: Startschuss für neues Spitzenforschungszentrum

Feiern den Start der ersten TU Graz-SAL-Research Labs: SAL-Geschäftsführer Werner Luschnig, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Aufsichtsratsvorsitzender der SAL Ingolf Schädler und TU Graz-Rektor Harald Kainz (v.l.).
  • Feiern den Start der ersten TU Graz-SAL-Research Labs: SAL-Geschäftsführer Werner Luschnig, Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl, Aufsichtsratsvorsitzender der SAL Ingolf Schädler und TU Graz-Rektor Harald Kainz (v.l.).
  • Foto: Lunghammer - TU Graz
  • hochgeladen von Anna Hofer

In Kooperation mit der TU Graz und Silicon Austria Labs (SAL) wird ein Spitzenforschungszentrum im Bereich der Mikroelektronik in Graz eröffnet.

Ob Auto, Reisepass oder Smartphone: bereits heute ist Mikroelektronik kaum mehr aus unserem Alltag wegzudenken. Derzeit zählt die Steiermark zu einem der wichtigsten Standorte der Schlüsseltechnologie in Graz. Um diesen Status ausbauen und halten zu können, starten die TU Graz und Silicon Austrian Labs (SAL) die ersten Research Labs an einer österreichischen Universität. 

Standort Spitzenforschungszentrum

„Die Mikrotechnologie ist eine Schlüsseltechnologie der Digitalisierung. Sie wird daher in der neuen steirischen Wirtschaftsstrategie entsprechend verankert. Das Spitzenforschungszentrum Silicon Austrian Labs ist dabei ein bedeutender Bestandteil und unterstreicht unsere Position als Forschungsland Nummer eins in Österreich.“ , freut sich Barbara Eibinger-Miedl, steirische Landesrätin für Wissenschaft und Forschung, den Hauptstandort des Projektes, Graz, bekannt zu geben. Am Campus Inffeldgasse der TU Graz nehmen in zwei neuen Labors, das dritte ist bereits in Planung, mehrere hunderte Wissenschaftler und Forscher ihre Arbeit auf.

Sicher, zuverlässiger, günstiger

Das Ziel dieser beiden Labore ist es Systeme wie die Künstliche Intelligenz sicherer, robuster und günstiger zu gestalten.
Im TU Graz-SAL Dependable Embedded Systems Lab (DES LAB) unter der Leitung von Bernhard Aichernig und Andreas Windisch beschäftigt man sich ab sofort mit der Zuverlässigkeit, Sicherheit und Optimierung moderner computerbasierter Systeme.
Das TU Graz-SAL EMCC and Radio InterOp Lab (EMCC LAB), welches von Bernd Deutschmann und Bernhard Auinger geleitet wird, fokussiert sich auf die Verträglichkeit elektronischer Systeme.
Finanziert werden die beiden Labore von beiden Partnern mit einer Beteilung von je rund 1, 4 Millionen Euro. Bis in fünf Jahren sollen 200 neue Arbeitsplätze im Bereich der Schlüsseltechnologie geschaffen werden.

Startschuss

Mit dem Endausbau dieses Projektes steigt Silicon Austrian Labs zum drittgrößten Forschungszentrum in Österreich auf. In den nächsten Jahren werden 280 Millionen in die Infrastruktur investiert. Die Hälfte steuert der Bund in Kooperation mit den drei Bundesländern Steiermark, Kärnten und Oberösterreich, in denen drei der SAL-Standorte liegen, bei. Die anderen 140 Millionen Euro kommen von der Industrie.

Mit der Vertragsunterzeichnung Anfang Jänner im Jahr 2020 ist nun der Startschuss für die Umsetzung dieser Kooperation gefallen. Die Zentrale, das sogenannte Headquarter, wird im Februar bezogen. Parallel dazu entsteht ein eigenes SAL Gebäude am Campus der Grazer TU.

Autor:

Anna Hofer aus Graz

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