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Steiermark übernimmt Führungsrolle in der Vernetzung der europäischen Auto-Industrie

Im Austausch mit der europäischen Automobil-Szene: Landesrat Christopher Drexler
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  • Im Austausch mit der europäischen Automobil-Szene: Landesrat Christopher Drexler
  • Foto: Land Steiermark
  • hochgeladen von Roland Reischl

Über 500 Veranstaltungen und Diskussionen sind im Rahmen der heurigen "Europäischen Woche der Regionen" über die Bühne gegangen, pandemiebedingt vorrangig online. Weit bemerkenswerter ist aber eine andere Tatsache: Denn die Steiermark hat in diesem Konzert eine der am meisten beachteten Diskussionen auf die Beine gestellt.

Drexler, Hahn und Co. bringen Steirer in Pole-Position

In seiner Funktion als Europalandesrat hatte Christopher Drexler als Vorsitzender der „Automotive Intergroup“ (Zusammenschluss der europäischen Automobilregionen) EU-Budgetkommissar Johannes Hahn, Vertretern von Autoregionen aus Spanien, Deutschland und der Slowakei, der Generalsekretärin des Europäischen Verbandes der Autozulieferer Sigrid de Vries und den Direktor für Nachhaltigkeit der Scania Group Jonas Strömberg aufs virtuelle Podium gebeten. Hauptthema dabei:  die Green Transformation.Davon ausgehend kommt jetzt der Steiermark die Führungsrolle in der Vernetzung der europäischen Automobilindustrie zu.

EU-Mittel für die Steiermark

Denn das EU-Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent zu senken, wird die Auto-Industrie auch nach der Corona-Krise beschäftigen:  „ 2019 war ein Rekordjahr für die Autoindustrie, heuer ist der Verkauf von Fahrzeugen um 32 Prozent eingebrochen", erläutert Drexler. Die Krise könne daher die notwendige "grüne Transformation" sogar beschleunigen. Nachsatz: „Um diese Transformation zu schaffen und unsere Wirtschaft wieder nach vorne zu bringen, müssen massiv Mittel in die Hand genommen werden." Eine Botschaft die beim österreichischen Kommissar Hahn angekommen ist, Drexler ist guter Dinge, dass man Mittel für klimafreundliche Investitionen in die Steiermark  holen könne und diese der heimischen Auto- und Zuliefererindustrie zugutekomme.

Müll treibt Bus an

Außerdem  sei die Konferenz wichtiger Auftakt einer noch engeren Zusammenarbeit der europäischen Automobilregionen. Als Vorsitzender, so Drexler, wolle er diesen Prozess nicht nur anstoßen, sondern auf Basis der steirischen Expertise auch vorantreiben.  "Es wird darum gehen, unterschiedlichste Technologien zu berücksichtigen und nicht den Blick auf nur eine zu verengen, die vielen Arbeitsplätze und damit einhergehend eine große soziale Frage immer im Fokus zu behalten." Die Corona-Krise zeige, wie wichtig, aber auch sensibel das Thema Mobilität sei. Daher müsse man auch flexibel in den Antworten bleiben. "Die Automotive Intergroup will diese Antworten in Zukunft mit starker geeinter Stimme geben“, so Drexler.
All diese Aspekte und die Notwendigkeit, den Blick nicht auf eine Möglichkeit grüner Energiegewinnung zu versteifen, hat Strömberg von Scania in der Diskussion übrigens mit einem starken Beispiel illustriert: „Wussten Sie, dass der Müll von 1.000 Personen einen Bus für ein Jahr antreiben kann? Ein systemorientierterer regionaler und städtischer Beschaffungsprozess ist der Schlüssel, um dorthin zu gelangen ..."

Im Austausch mit der europäischen Automobil-Szene: Landesrat Christopher Drexler
Europalandesrat Christopher Drexler

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