Wenn der Ruf erst ruiniert ist ...

Shit happens: Immer mehr Privatpersonen und Unternehmer fürchten sich vor "Shitstorms".
2Bilder
  • Shit happens: Immer mehr Privatpersonen und Unternehmer fürchten sich vor "Shitstorms".
  • Foto: KK
  • hochgeladen von Heike Jantschner

Die Holding Graz, McDonald´s und die Grazer Messe – sie alle wurden Opfer von "Shitstorms". Ob Preiserhöhung, ein Vergleich der typisch österreichischen Wurstsemmel mit einem Burger oder eine Rockband. Das sind Themen, die bewegen. Dabei kann es zu "Shitstorms" (Empörungswellen) kommen. Über Blogs, Twitter oder Facebook werden dabei heftig Meinungen abgegeben. Oftmals entwickelt sich bei den Einträgen eine Eigendynamik hin zu Aggressivität, Beleidigung und sogar Drohungen. Und wer im Zuge eines Shitstorms mit "Müll" beworfen wird, hat noch lange daran zu kauen, denn das Internet vergisst nichts.

Lösung Versicherung?
In Deutschland gibt es bereits Versicherungen, die gegen die Schäden von Shitstorms vorsorgen. Ist das auch in Österreich denkbar? Die Grazer Wechselseitige gibt Auskunft: "Die Bedeutung von Social Media als modernes Kommunikationsinstrument ist unbestritten. Neben den zahlreichen Vorteilen, die Facebook und Co. bieten, gibt es aber auch Gefahren", weiß GRAWE-Vorstandsdirektor Klaus Scheitegel. Überall wo Gefahren lauern, kommt auch das Thema „Versicherung“ auf den Tisch. "Wir sind allerdings nicht der Meinung, dass diese Bedrohung mit einer Versicherungslösung beherrschbar ist. Prävention ist aus versicherungstechnischer Sicht so gut wie nicht möglich, die Ermittlung adäquater Versicherungssummen sehr schwierig."
Ob es so etwas bald bei uns geben werde, sei schwer zu sagen. Im privaten Bereich sei ein Versicherungsprodukt eher vorstellbar. Dieses könnte die Entfernung entsprechender Inhalte aus dem Internet, Rechtskosten oder Kosten für psychologische Betreuung beinhalten. "Unternehmen sollten den Fokus jedoch auf die Pflege ihrer Online-Reputation legen und sich hier eventuell die Unterstützung von Profis holen. Dann kann die Gefahr „Shitstorm“ von vorneherein klein halten und im Notfall passend darauf reagiert werden", betont Scheitegel.

Shit happens: Immer mehr Privatpersonen und Unternehmer fürchten sich vor "Shitstorms".
GRAWE-Vorstandsdirektor Klaus Scheitegel
Autor:

Heike Jantschner aus Graz

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.