Hohe Umsatzverluste
WKO Graz fordert Lockdownende am 13. Dezember

Wenn es nach der WKO Graz geht, soll in der Herrengasse bald wieder vorweihnachtliches Einkaufstreiben herrschen: Der Handel müsste am 13. Dezember öffnen, fordert man.
  • Wenn es nach der WKO Graz geht, soll in der Herrengasse bald wieder vorweihnachtliches Einkaufstreiben herrschen: Der Handel müsste am 13. Dezember öffnen, fordert man.
  • Foto: Graz Tourismus/Harry Schiffer
  • hochgeladen von Christoph Hofer

Aufsperren am 13. Dezember und Öffnungszeiten am Sonntag. Paul Spitzer, Regionalstellenobmann der Wirtschaftskammer (WKO) Graz hat Forderungen für seine Branche. 

GRAZ. Darüber, wie lange dieser vierte Lockdown dauern soll, wird ja schon gestritten seit zugesperrt wurde. Jetzt hat sich auch die WKO Graz zu Wort gemeldet und fordert eine Öffnung von des Handels spätestens am 13. Dezember. Zusätzlich müssten Gastronomie und körpernahe Dienstleister dringend wieder öffnen, so Regionalstellenobmann Paul Spitzer.

Öffnung unumgänglich

„Wir beschäftigen in Graz 20.000 Menschen in über 4.000 Handelsbetrieben. Diesen sind wir es schuldig, Möglichkeiten zu finden, ihren Jobs nachzugehen. Insbesondere da es auch aus epidemiologischer Sicht zahlreiche Studien gibt, die belegen, dass es im Handel praktisch keine Ansteckungen gibt", so Spitzer. Daher führe kein Weg daran vorbei, den vierten Lockdown wie geplant am 13. Dezember enden zu lassen. Zudem soll der Handel mehr Zeit bekommen, das verlorene Geschäft aufzuholen: Mit Öffnungszeiten am letzten Adventsonntag (19. Dezember) wäre das möglich. Zugleich, argumentiert Spitzer, könne so der Andrang nach dem Lockdown abgefangen werden. 

Click&Collect reichen nicht

Die Vorweihnachtszeit sei nun mal die umsatzreichste Zeit des Jahres, so der Regionalstellenobmann. Onlineshopping und Modelle wie "Click&Collect" – Onlinebestellung und Abholung im Geschäft – könnten da nur bedingt Abhilfe schaffen. "Aufgrund des weltweiten Mitbewerbes in diesem Segment kann auch damit nicht ansatzweise der Umsatzeinbruch ausgeglichen werden."

Nicht nur Handel 

Die Öffnungsschritte sollten aber nicht nur den Handel betreffen, so Spitzer: „Wir haben aber auch gelernt, dass der Handel ohne Gastronomie im städtischen Bereich schwierig ist und auch körpernahe Dienstleister leiden. Auch für diese Branchen braucht es daher unbedingt Öffnungsschritte spätestens am 13. Dezember, wenn nötig, mit entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen", so Spitzer abschließend.

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