13.09.2016, 22:53 Uhr

RENATEN

Wann? 29.10.2016 15:30 Uhr

Wo? kunstGarten, Payer-Weyprecht-Straße 27, 8020 Graz AT
Graz: kunstGarten | 6 Frauen setzen sich mit Mitteln ihrer Kunst mit dem Leben auseinander: persönlich, kritisch, humorvoll, wissenschaftlich, emotional, gesellschaftspolitisch, kulturpolitisch, erdumspannend: Renadde, Renate Bertlmann, Renate Kordon, Renate Rosenbauer, Renate Krammer, Renate Quehenberger.
Die Kunstfigur Renadde, vom österreichischen Filmemacher Ludwig Wüst geschaffen und der bildenden Künstlerin Anke Armandi dargestellt, ist ein mutiger und unkonventioneller Lebensentwurf: selbstironische, humorvolle Installationen und Malereien von und über Renadde von Anke Armandi.
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Ihr Gespür für Ironie und Humor setzt Renate Bertlmann ein, wenn es darum geht, das “feminine Prinzip in eine maskuline Welt zu bringen, und dadurch die Welt menschlich anstatt männlich zu machen”. Ihre eigene Methode: Die Macht des Phallus, das Symbol von Unterdrückung und Gewalt entwaffnen, die Zwiespältigkeit der Dinge, Zärtlichkeit und Gewalt, Dominanz und Unterwerfung aufzuzeigen sind oft ein Motive ihrer Arbeiten. Für diese Ausstellung entwickelt sie die Installation “PARISER WASCHTAG”.

Renate Kordon ist frei schaffende Künstlerin mit zahlreichen Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland.
Geboren in Graz, studierte sie Architektur in Wien und Graz (1970-1974) und Grafik an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (1974-1978). Mit subjektiver Heiterkeit setzt sie sich mit Ereignissen und Lebensbedingungen kritisch auseinander und bannt ihre Eindrücke und Erfahrungen in Sketsches, kleine Kurzfilm-Manifeste, Installationen, Bilder ...

Renate Krammer
, 1956 geboren in Klein St.Paul, Kärnten, Österreich – schloss 1981 das Studium der Betriebswirtschaft und Wirtschaftspädagogik in Graz ab und widmet sich seit 1989 der Bildenden Kunst: 1991 Sommerakademie in Kärnten mit Helmessen, Meck, Bärntaler and Staudacher.1992-1994 Vier Semester künstlerische Gestaltung mit Giselbert Hoke im Rahmen des Architekturstudiums, Graz. 1993, 1994, 1997 Workshop der Akademie Graz mit Paul Rotterdam. Die Künstlerin widmet sich der Linie als Grundelement der Gestaltung in verschiedenen Techniken: Radierungen, Graphitzeichnungen, Acrylbildobjekte, Fotografien …

Die seit 1997 in Graz lebende freischaffende Künstlerin Renate Rosenbauer (*Linz ) beschäftigte sich seit 1980 intensiv mit Malerei. 1983 bis 1985 widmete sie sich der Keramik und Bildhauerei (Wiener Kunstschule, A) und studierte 1987 bis 1992 an der Fachhochschule für Kunsttherapie (Nürtingen, D). Ihre künstlerische Arbeit wurde geprägt von Erfahrungen 2004 bis 2011 Atelier Loft Art, Wien und einer Indienreise 2007. 2012 eröffnete sie KunstWerkRaumGraz, wo sie Ausstellungen für andere KünstlerInnen ermöglicht. Renate Rosenbauer überzeugt mit ihren raumöffnenden Arbeiten. Ihr Pinselstrich ist großzügig gesetzt. Ihre Farbpalette ist mit ästhetischem Gespür fein nuanciert.

Die gebürtige Steirerin Renate Quehenberger versteht sich als Naturforscherin mit künstlerischen Mitteln, die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft arbeitet. Gemeinsam dem Medientheoretiker Peter Weibel betrieb sie das Quantenkino. Bei diesem FWF/PEEK-Projekt widmete sie sich mit einer Gruppe von hochrangigen WissenschaftlerInnen und digitalen KünstlerInnen der Visualisierung von höherer Mathematik mit den Mitteln der digitalen Kunst, um eine visuelle Formensprache zur Erforschung der Quantenwelt zu schaffen. Das Buch „Quantum Cinema- a digital Vision“ wird in Kürze im Triton Verlag erscheinen.

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Die Ausstellung ist bis 30 Oktober zu sehen.
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