09.09.2014, 13:41 Uhr

Wohlfühlen ganz wie zuhause

Gut umsorgt: Die passende Pflege bietet ein individuelles Maß an Betreuung und Selbstbestimmtheit. (Foto: bilderbox)

Betreutes Wohnen und Wohngemeinschaften für älteren Menschen bieten Individualität und Sicherheit.

Den eigenen Kaffee kochen, selbst entscheiden, wann man aufsteht: Selbstbestimmt zu leben ist ein Grundbedürfnis, auch wenn eine Zeit kommt, in der der Körper nicht mehr so fit ist, wie in jungen Jahren. Hilfe anzunehmen – dazu muss man sich durchringen. Viele Menschen schrecken vor den Vorstellungen zurück, im Alter in ein klassisches Pflegeheim zu ziehen, denn sie wünschen sich nur etwas mehr Sicherheit im täglichen Leben.

Hilfe im Alltag
So gibt es den Wunsch nach einer übersichtlichen Umgebung ohne Stufen oder nach der Gewissheit, dass jemand da ist, wenn man stürzt. Dieses Mehr an Hilfe bei größtmöglicher Selbstständigkeit bietet das Modell "Betreutes Wohnen": Es soll ein altersgerechtes Wohnen sicherstellen und somit die Lebensqualität erhöhen.
Eine Möglichkeit bietet das Krankenhaus der Elisabethinen mit 14 Wohnungen in unmittelbarer Nähe der Klinik: Jede Wohnung umfasst Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Balkon und Keller. Zudem gibt es in jedem Stockwerk einen Gemeinschaftsraum. Betreuungspersonen bieten Hilfe im Alltag, die Bewohner können auch Freizeitgestaltung, eine Essensversorgung oder einen Wäschedienst in Anspruch nehmen. "Unser Angebot richtet sich an Menschen unterschiedlicher Pflegestufen, die noch relativ mobil sind und keine 24-Stunden-Betreuung brauchen", erklärt Günther Liebminger.
Ideal für Demenzkranke
An Menschen, die mehr Unterstützung benötigen, richtet sich das "Haus am Ruckerlberg" des Diankoniewerkes. In familiärer Atmosphäre kann man in neun Hausgemeinschaften mit maximal 14 Personen wohnen – in drei modernen Häusern samt Garten. Es gibt Ein- und Zweibettzimmer, die individuell eingerichtet werden, barrierefreie Sanitärbereiche und großzügige Gemeinschaftsräume mit Küche. "Die Hausgemeinschaften kommen den Vorstellungen näher, die Menschen heute vom Leben im Alter haben. Das Konzept sieht eine möglichst hohe Normalität im Alltag mit maximaler Wahrung der Privatsphäre bei Bedachtnahme auf Gemeinschaft vor“, sagt Christa Schrauf, Rektorin des Diakoniewerks. Ideal ist dieses Angebot für Menschen, die an Demenz leiden. Auch eine Tagesbetreuung ist möglich.

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