11.04.2018, 17:34 Uhr

Haben unsere Kinder zu viel Stress im Leben?

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Haben unsere Kinder zu viel Stress im Leben?
Graz: Graz |

Die meisten Mütter sind heute berufstätig, da ein Gehalt meistens die Unkosten einer ganzen Familie nicht mehr deckt.

Dadurch kommen viele Kinder schon sehr früh in eine Kinderkrippe und danach den Kindergarten.
Nach der Schule geht es dann weiter mit dem Schülerhort und für einige Kinder gibt es ab dem ersten Schultag ein Internat.

Von Alleinerzieherinnen, will ich überhaupt nicht erzählen. Da ist die Situation noch schlechter, weil meistens in der Kasse Ebbe ist. Nach der Miete und allen anderen Verpflichtungen, bleibt oft nicht viel zum Leben übrig.

Haben unsere Kinder wirklich nur eine Trotzphase, wenn die Kleinen sich gegen diesen durchorganisierten Alltag wehren.
Oft sind die Kinder nicht ganz gesund und trotzdem hat niemand Zeit für die Kleinen.

Sind die Trotzphasen,
das erste Aufmucken unserer Kinder gegen diesen täglichen Stress?

Wo bleibt oft das ruhige Wochenende mit der Familie?
Am Wochenende werden viele Dinge erledigt,
für die nach der Arbeit kaum mehr Zeit bleibt.

Ab der Schulpflicht, kommen die ersten großen Sorgen.
Die Eltern sollten mit ihren Kindern nach der Schule lernen,
doch oft fehlt die Zeit und die Geduld nach einem langen Arbeitstag.
Natürlich, sollte jedes Kind die Aufgabe alleine beherrschen. 
Doch die Realität schaut in den meisten Fällen ganz anders aus.

Viele Kinder könnten, aber wollen ganz einfach nicht und
andere Kids können wirklich nicht alleine ihre Aufgabe machen.
Diese Kinder können sich zu einem Problemkind entwickeln.
Diese Problemkinder kosteten den Eltern sehr viel Zeit und Geduld.

Da das Leistungsniveau in der Schule eindeutig viel höher geworden ist,
sprießen die Nachhilfe-Institute wie Schwammerl aus dem Boden.

So viele Kinder gehen heute zu einem Nachhilfelehrer
und der Stress wird damit noch größer.
Dadurch wird die Freizeit der Kinder noch mehr eingeschränkt und 
der natürliche Spiel- und Bewegungsdrang auf ein Minimum reduziert.

Es gibt diese tyrannischen Kinder, wie sie oft genannt werden.
Diese Kinder wehren sich gegen diesen täglichen Stress,
der für uns schon ganz normal geworden ist.

Solange die Eltern genug Zeit und die nötigen Scheine haben,
um diese Probleme zu lösen geht alles gut.

Doch, wer zahlt die Nachhilfe für die Kinder aus den armen Familien?
Wie lösen Mutter/Vater dieses Problem als Alleinerzieherln? 

Noch schlimmer wird der Stress für die Kinder, wenn Mutter und Vater
durch eine Trennung ständig an ihren Kindern hin und her zerren.
Wenn, nicht mehr die Erziehungsberechtigte Person über das Wohl
der Kinder entscheiden darf, sondern Richter, Gutachter
und das Jugendamt die Kinder immer wieder in Stresssituationen bringen
und sich die Noten dadurch deutlich verschlechtern.

Wie sollen unsere Kinder mit diesem ganzen Stress noch fertig werden?
Wo sind diese glücklichen Kinder geblieben,
die den ganzen Tag nur fröhlich an der frischen Luft spielen?
Was geschieht mit diesen Kindern wirklich,
die in keinem so behütetem Elternhaus aufwachsen?
Wer bezahlt für diese armen Kinder die Nachhilfestunden,
damit auch sie eine gute Chance im Leben haben.
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Sylvia S. aus Favoriten | 11.04.2018 | 18:32   Melden
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 11.04.2018 | 18:46   Melden
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