17.01.2018, 17:23 Uhr

Baustellen 2018: Wo in Graz in die Hände gespuckt wird

(Foto: Fotolia)

Graz wird auch 2018 wieder zum Baustellen Hot-Spot. Die WOCHE gibt einen Überblick und erklärt, welche Vorteile das hat.

Die Planierraupen rollen an, die Straßenwalzen stehen bereit, die Schienen werden auf Vordermann gebracht: In Graz wird auch heuer wieder einiges gebaut. Alle großen Baustellen werden bis März 2018 von der Stadt beschlossen.


4.000 Baustellen 2017

„Es gibt kleine Baustellen, die drei Tage dauern und große, die sich über Monate ziehen. Baustellen reichen ja von einer Wasserröhre im Kanalsystem, die repariert wird, bis zu riesigen Straßensanierungen. Alles, was im öffentlichen Raum passiert, muss koordiniert werden. Letztes Jahr hatten wir 4.000 Baustellen in Graz“, sagt Verkehrsstadträtin Elke Kahr. „Mir ist wichtig aufzuzeigen, dass es dabei um eine Dienstleistung und Daseinsvorsorge für die Bürger geht. Wenn keine Baustellen da wären, würde das heißen, dass die Stadt kein Geld für Erneuerungen in die Hand nimmt.“
So werden 2018 einige Gleise in den Ferienzeiten erneuert, die Murpromenade wird aufgrund der Errichtung des zentralen Speicherkanals bis Ende Oktober teilweise gesperrt bleiben, die Umbauten an der St.-Peter-Hauptstraße nehmen ein Ende. Nach der Winterpause soll nun im Februar weitergewirkt werden, und die Bauarbeiten im August abgeschlossen sein. Ein Grund zur Freude für die Unternehmer vor Ort, die einer Sanierung der Straße positiv gegenüberstehen, jedoch auch Umsatzeinbußen bemängeln (die WOCHE berichtete).




Arbeitsplätze sichern

WKO-Graz-Regionalstellenleiter Viktor Larissegger meint dazu: „Unsere Forderung ist, dass die öffentliche Hand jene Unternehmen unterstützt, die aufgrund einer Baustelle unverschuldet existenzbedrohende Umsatzrückgänge haben.“ Kahr denkt an die kleinen Firmen: „Für diese sind Baustellen oft eine Herausforderung, deswegen sollten die Zeitpläne gut eingehalten werden. Und Baustellen selbst sichern wiederum auch viele Arbeitsplätze.“
Einig sind sich Larissegger und Kahr in einem Punkt: „Baustellen sind grundsätzlich etwas Positives, weil das Ergebnis eine verbesserte Infrastruktur für die Bewohner ist.“
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