27.06.2017, 16:42 Uhr

Caritas: Im Wirken Zeichen der Solidarität setzen

Geschichten vom Helfen: Paula Preinsberger hat im Caritas-Pflegewohnhaus Hitzendorf ein neues Zuhause gefunden. (Foto: Caritas)

Direktor Herbert Beiglböck präsentierte den Caritas-Wirkungsbericht für das Jahr 2016.

"Wir sind als Menschen füreinander verantwortlich", betonte Caritas-Direktor Herbert Beiglböck bei der Präsentation des Wirkungsberichts der Caritas, in dem zehn Personen erzählen, wie sie von der Caritas profitiert haben. Er betonte, dass es verstärkt notwendig sei, aufeinander zu achten und auch im Wirken Zeichen der Solidarität zu setzen. Denn die hohe Arbeitslosigkeit, Wohnungs- und Lebenserhaltungskosten und andere Umstände stellen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen.

Hilfe für 73.000 Menschen

Die Caritas Steiermark hat im vergangenen Jahr 73.000 Menschen in Beratungsstellen, Einrichtungen und Projekten geholfen und handelt in vier Wirkungsweisen: Zum einen wird unmittelbare Nothilfe durch Notunterkünfte oder Essensausgaben angeboten. Zum anderen werden Menschen dabei unterstützt, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Dabei stehen Beschäftigungsprojekte und Bildungsangebote zur Verfügung. Weiters tritt die Caritas anwaltschaftlich für jene ein, die es nicht selbst können und darüber hinaus werden soziale Themen aufgegriffen, um Bewusstsein zu schaffen und Lösungen zu finden. 2016 hat die Caritas mehr als 8,8 Millionen Euro an Spendengeldern erhalten, das ist eine Steigerung von über einer Million Euro im Vergleich zum Vorjahr. "Rund 40 Prozent der Spendeneinnahmen setzt die Caritas in der unmittelbaren Nothilfe ein", führte Controlling-Leiterin Christine Pusch aus. Der Bericht ist online unter: www.caritas-wiewirwirken.at abrufbar.
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