08.02.2017, 15:11 Uhr

Da kommt Bewegung rein: "XUND UND DU" zeigt Wirkung

Starker Einsatz für eine höhere Jugend-Gesundheit: Daniela Köck, Christopher Drexler, Ursula Theißl (Foto: LOGO & beteiligung.st)

Das Zwei-Jahres-Projekt von Gesundheitsfond Steiermark, LOGO und beteiligung.st hat Früchte getragen.

Was haben die Zahlen 13.000, 226 und 7 gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, im Kontext des Projektes "XUND UND DU" bekommen sie allerdings eine ganz neue Aussagekraft. Ziel dieses vor zwei Jahren vom Gesundheitsfond Steiermark in Auftrag gegebene und von den Organisationen beteiligung.st sowie LOGO Jugendmanagement durchgeführten Projektes war und ist die Förderung der Gesundheitskompetenz und Chancengerechtigkeit bei steirischen Jugendlichen. Im Beisein von Gesundheitslandesrat Christopher Drexler, Daniela Köck (beteiligung.st) und Ursula Theißl (LOGO) wurden heute erste Ergebnisse präsentiert.

Jugend-Beteiligung war hoch

So fanden in der Steiermark in den vergangenen beiden Jahren in der gesamten Steiermark, von Mürzzuschlag bis Gleinstätten, sieben Jugendgesundheitskonferenzen statt. Insgesamt wurden im Rahmen von "XUND UND DU" 226 verschiedene gesundheitsfördernde Aktivitäten in unterschiedlichen Jugendeinrichtungen umgesetzt. "Nicht weniger als 13.000 Jugendliche haben an den diversen Projekten teilgenommen", freut sich Drexler.
Um die Gesundheitskompetenz bei Jugendlichen nachhaltig zu steigern, wurden zusätzlich Maßnahmen gesetzt, wie die Etablierung von regionalen Netzwerken zum Thema "Jugendgesundheit" oder die Installierung eines Jugendredaktionsteams.

Jugendlichen sind informierter

Was wäre ein derartiges Projekt ohne die dazupassende Evaluierung: Diese wurde vom Institut "queraum.kultur- und sozialforschung" vorgenommen. Im Rahmen einer Wirkungsanalyse wurde so unter anderem zu Projektbeginn und zu Projektende die Gesundheitskompetenz der beteiligten Jugendlichen erhoben.
"Die Evaluierungsergebnisse zeigen, dass sich durch die Beteiligung an den Projekten von ,XUND UND DU' die Gesundheitskompetenz von jungen Menschen signifikant gesteigert hat", führt Köck aus.
Laut vorliegendem Bericht ist bei allen Gesundheitskompetenz-Kernbereichen (Informationen finden, verstehen, beurteilen und anwenden) eine Verbesserung ersichtlich.

Gesundheitskompetenz ist auch morgen wichtig

Mit dem Hintergrund, dass Information eine der wesentlichsten Kriterien für ein besseres Gesundheitsbewusstsein ist, wurden aktuell auch noch unterschiedliche Printmaterialien entworfen. So informiert unter anderem ein Folder in aller Kürze über zwölf Gesundheitsthemen im Jugend-Alter. "Damit erhalten junge Menschen auf sie und ihre Lebensrealität zugeschnittene Informationen, auf die sie sich verlassen können", präsentiert Theißl den neuen Folder, der den Titel "Gesundheit! Danke!" trägt.
Darüber hinaus unterstützt ein Methoden-Set Multiplikatoren bei der Projektplanung. Ausgewählte Good-Practice-Projekte geben einen Einblick, wie gesundheitsfördernde Initiativen in der Praxis umgesetzt werden können. "Es muss das Ziel sein, dass Gesundheitskompetenz auch weiterhin Thema in den Einrichtungen bleibt", sind sich Drexler, Theißl und Köck einig.
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