09.06.2017, 12:28 Uhr

Die Grazer Schwimmbäder im Überblick: Vom 10-Meter-Brett zur Yogastunde

Die Grazer Schwimmbäder laden zu Spiel und Spaß ein. (Foto: Holding Graz)

Auch abseits der Becken gibt’s viel zu entdecken! Auf Badegäste wartet ein buntes Programm.

Wenn das Eis bereits beim Bezahlen schmilzt und die raren Schattenplätzchen im Park schon seit den frühen Morgenstunden besetzt sind, gibt es nur noch ein Ziel: das Freibad. Glücklicherweise ist Graz diesbezüglich gut ausgestattet, weshalb die WOCHE einen genaueren Blick auf das Angebot der umliegenden Freibäder geworfen hat. (Die wichtigsten Fakten finden Sie in der Grafik links.)

Entspannung durch Yoga

Seit Anfang Mai können Badegäste wieder das Margaretenbad, das Stukitzbad, das Augartenbad, das Bad Straßgang sowie das Auster Freibad besuchen. Doch nicht nur das kühle Nass lockt Badegäste in die Wasseroasen: „Auch heuer bieten die Bäder abseits des Badespaßes ein umfangreiches Programm für große und kleine Gäste“, sagt Barbara Muhr, Vorstandsdirektorin der Holding Graz. Im Auster Freibad sowie im Margaretenbad wird den Sommer über „Yoga im Freibad“ angeboten. An sechs Wochenenden werden Badegäste dazu eingeladen, sich bei Schönwetter einer knapp einstündigen, kostenlosen Yogaeinheit anzuschließen.


Springtürme und Rutschen

Auch Kinder und Jugendliche kommen in den Freibädern ganz auf ihre Kosten: Ein zehn Meter hoher Springturm im Auster Freibad, Trampolinanlagen im Stukitzbad, Beachvolleyballplätze und Tischtennistische im Margareten- oder Augartenbad sowie ein großzügiges Kinderareal im Bad Straßgang lassen kaum noch Wünsche offen. Die Kleinsten dürfen sich währenddessen bei Märchenerzähltagen oder beim Kasperltheater entspannen, im Margaretenbad sind auch einige Lesenachmittage geplant. Ein weiteres Highlight: Kinder unter sechs Jahren dürfen in allen Freibädern gratis baden. Genauere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der Holding Graz unter www.holding-graz.at.

Viel Regen im Vorjahr

Die ersten Hitzetage des Jahres sorgten bereits für gut gefüllte Freibäder, der große Ansturm wird aber erst mit Beginn der Schulferien erwartet. In der Saison 2016 wurden von Mai bis September 305.000 Besucher in den Grazer Freibädern gezählt. Laut Holding Graz eine zufriedenstellende, jedoch ausbaufähige Zahl im Vergleich zu dem Rekordsommer von 2015, wo rund 400.000 Besucher die Freibäder stürmten. Schuld am Rückgang der Besucherzahl im vergangenen Jahr waren die vielen Regentage. Bleibt also zu hoffen, dass 2017 als neuer Rekordsommer in die Geschichte der Grazer Freibäder eingehen wird.
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