30.11.2016, 15:06 Uhr

Hüttenbrennergasse: Halle weiter im Fokus

Baustart 2017: So soll das fertige Projekt aussehen. (Foto: project.cc/pixLab)

Das Thema der Parkplätze in Jakomini bewegt Anrainer und Politik. Mobilitätskonzepte sollen beruhigen.

Nach dem WOCHE-Bericht letzten Mittwoch über die Parkplatzsituation rund um die geplante Sporthalle in der Hüttenbrennergasse gingen die Wogen hoch.


Plan für Topspiele

Nun hieß es aus dem Büro von Stadtrat Kurt Hohensinner, dass für alle Parkszenarien Möglichkeiten ausgearbeitet sind beziehungsweise werden sollen. Für internationale Topspiele, bei denen mehr als 3.000 Besucher erwartet werden und die drei bis sechs Mal jährlich stattfinden sollen, wird ein Konzept von Verkehrsexperten Kurt Fallast entwickelt. Dieses wurde bereits von der Sportunion zusammen mit der Firma "Planconsort", die für die Abwicklung des Gesamtprojektes verantwortlich ist, in Auftrag gegeben.
Besonders eine Zusammenarbeit mit der Messe bei Großevents scheint hier forciert zu werden. Verwiesen wird in der Stellungnahme des Stadtpolitikers auch darauf, dass in anderen Sporthallen, wie der Unionhalle in der Gaußgasse oder der ASKÖ-Halle in Eggenberg, kaum Parkplätze vorhanden seien und ein tägliches Miteinander dennoch funktioniere. "Dort finden Meisterschaftsspiele mit 800 bzw. 600 Beteiligten statt, was zu keinem nennenswerten Problem führt", sagt Büroleiter Michael Wildling und betont, dass detaillierte Mobilitätspläne für alle einzelnen Veranstaltungen in der Ballsporthalle Hüttenbrennergasse vorgesehen sind. Deutlich machen möchte Wildling ebenso, dass die nun 79 überirdischen Parkplätze, zusätzlich zu den 57 Tiefgaragenplätzen, aus Kostengründen überirdisch verlaufen werden und ursprünglich gar nicht geplant gewesen wären.
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