30.01.2018, 11:05 Uhr

In Wildalpen gestaltet jeder einzelne mit

Ein beliebter Treffpunkt im Winter ist der Eislaufplatz. (Foto: Gemeinde Wildalpen)

Das Leben in der Dorfgemeinschaft bringt so einiges an "Für" und "Wider" mit. Die WOCHE hörte sich in der kleinsten Gemeinde des Bezirkes um.

Ehrenamt und Vereinsleben

Was in Ballungsräumen bedingt durch die Anonymität vielerorts verloren geht, erlebt in kleinen Dorfgemeinschaften eine Hochblüte, die ehrenamtliche Arbeit und das Vereinsleben. Die WOCHE hat sich in der kleinsten Gemeinde unseres Bezirks umgehört.

Das Dorfleben in Wildalpen

Mit aktuell 465 Einwohnern ist die Gemeinde Wildalpen im Osten des Bezirkes Liezen die kleinste. Mit knapp 40.000 Nächtigern in der Saison zeigt sich Bürgermeisterin Karin Gulas über die Attraktivität des Ortes und seines Angebotes höchst zufrieden:
"Wir haben ein sehr großes Freizeitangebot. Im Sommer ist es vor allem der Wassersport, der die Besucher lockt und auch unsere Jugend mit Aufgaben versieht. Auch heuer findet der Rafting Europacup statt. Das wird hauptsächlich von unseren jungen Einwohnern organisiert". Der kleine, von wilder Natur umgebene, Ort bietet auch im Winter viele Möglichkeiten um das Dorfleben aktiv zu gestalten. 20 Vereine sind es, die mit ihren Angeboten dem Wildalpener Veranstaltungskalender kaum Lücken lassen. Vom Eislaufen bis zum Eisstocksport, der Blaskapelle, dem Pensionistenverein und vielen weiteren Vereinsangeboten, bleibt den Einwohnern eine große Auswahl die Freizeit in der Gemeinschaft zu gestalten.

Was man zum Leben braucht

Die Infrastruktur in Wildalpen ist laut Karin Gulas "sehr gut". "Wir haben eine Bank, eine Tankstelle und ein Kaufhaus und sind somit gut versorgt. Ein wichtiges Thema ist die Bildung. Wir haben einen Kindergarten. Auch die Volksschule ist uns erhalten geblieben. Die "Mittelschul-Kinder" teilen sich auf die Schulen in den nächstgelegenen Dörfern auf. Der Schulweg ist zwar ein Aufwand, aber da alles gut organisiert ist, kein Problem", sagt die Bürgermeisterin. Als Beweggründe für das Leben am Land nennt Gulas auch die Naturnähe, die Ruhe und den Zusammenhalt, die das Landleben ausmachen.
^A. Sittinger/ P. Schuster
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