04.10.2017, 00:02 Uhr

Kunsthaus-Erinnerungen: DerParkplatz vor der blauen Blase

Moderne Architektur wurde mit dem Kunsthaus geschaffen. (Foto: Harry Schiffer)

Es war einmal ... eine Zeit vor dem Grazer Kunsthaus. Die WOCHE zeigt, wie der Platz damals aussah.

Was war eigentlich vor dem Kunsthaus? Diese Frage stellten wir in der letzten WOCHE-Ausgabe.
Die Auflösung: Nicht nur das "Eiserne Haus", das heute das Kunsthauscafé und "Camera Austria-Labor für Fotografie und Theorie" beherbergt, sondern vor allem ein Parkplatz befand sich an dem Ort. Dieser Parkplatz gehörte dem Kaufhaus "Kastner und Öhler", das auch heute die Tiefgarage beim Kunsthaus verwaltet.


Freigelegtes "Eisernes Haus"

Das "Eiserne Haus" wurde 2003 nach 150 Jahren wieder in seinen Urzustand versetzt. Die eiserne Fassade wurde freigelegt und Teil des Kunsthauses. Vor der Freilegung befanden sich eine Pizzeria und ein Modegeschäft im "Eisernen Haus". Ein paar denkmalgeschützte Barockhäuser vor Ort blieben erhalten, auf dem geschotterten Parkplatz wurde das Kunsthaus errichtet.
"Mit seiner Architektur und seinen Ausstellungen hat das Kunsthaus den Ruf von Graz als Kulturstadt international gestärkt und seine nähere Umgebung ebenso aufgewertet", freut sich Wolfgang Muchitsch, Direktor des Universalmuseums Joanneum, über den einmaligen Bau und seine Folgen für die Murstadt. "1,1 Millonen Besucher hat das Haus bisher angelockt."

Im Jahr 2000 befand sich ein geschotterter Parkplatz auf dem Areal, wo heute das Grazer Kunsthaus steht. (Foto: Kunsthaus)

Erinnerungen einer Leserin

"Mein Name ist Gertrude Wurm, ich bin 80 Jahre alt und begeisterte Malerin. Mit meinem Mann habe ich den Kulturverein der österreichischen Eisenbahner Sektion Graz Malerei und Grafik viele Jahre geführt. Er besteht nun schon seit 1986. Wir hatten jedes Jahr eine große Ausstellung. Für sechs Malerinnen und Maler habe ich eine Ausstellung organisiert im ‚Brüder Lechner Haus‘, wo heute das Kunsthaus steht. Die großen Auslagen und die riesigen Räume haben wir mit unseren Werken geschmückt. Die Vernissage war ein schönes Erlebnis. Somit waren wir quasi schon im Kunsthaus mit unseren Exponaten vertreten."
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.