12.03.2017, 06:00 Uhr

Lexikon des unnützen Wissens: Urlaub bei Prinz Moritz

Träumen Sie auch schon vom Urlaub? Unter Palmen, auf einer Trauminsel? Mauritius ist eine echte Trauminsel. Dort feiert man heute den Unabhängigkeitstag. Unabhängig wurde die Insel im Indischen Ozean im Jahr 1968 von den Briten. Entdeckt wurde sie eigentlich von den Portugiesen, dann war sie in niederländischem Besitz, später übernahmen sie die Franzosen, dann erst die Briten. Zwischen den Niederländern und den Franzosen waren Piraten die Herrscher auf der Insel.

Der Name kommt übrigens von den Niederländern, die die Insel (neben der Hauptinsel Mauritius gehören zum Inselstaat noch einige kleinere Inseln) nach dem Prinzen Moritz von Oranien benannten.

Die wechselnden Kolonialherren merkt man heute noch an der beinahe babylonischen Sprachverwirrung bei den geographischen Bezeichnungen. So trägt der höchste Berg (828 Meter) mit Piton de la Petite Rivière Noire einen französischen Namen, liegt aber im Black River-Gebirge. Der zweithöchste Berg heißt dagegen Peter Both und ist nach einem Niederländer benannt ...

Noch was: Die Präsidentin von Mauritius lehrt nebenbei Chemie an der dortigen Universität. Ihre "Untertanen" heißen übrigens Mauritierinnen und Mauritier.
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