18.12.2017, 14:33 Uhr

Rote Nasen: Lachen schenken im Advent

Zu Weihnachten soll gelacht werden: Liesl Ribisel und Prof. Dr. Eierkopf sorgen für festliche Stimmung. (Foto: ROTE NASEN Clowndoctors)

Die Clowndoctors auf weihnachtlicher Mission.

Zur Weihnachtszeit ist bei den "Roten Nasen" voller Einsatz angesagt. Viele kranke Kinder, Erwachsene und Senioren verbringen die Weihnachtszeit im Spital oder in einem Pflegeheim. Damit sie trotzdem nicht auf festliche Stimmung verzichten müssen, bringen die Clowns der Roten Nasen sie direkt zu ihnen ans Krankenbett.

Ein Lächeln im Gesicht

Humor ist besonders in der besinnlichsten Zeit des Jahres wichtig, um den Alltag im Krankenhaus oder im Pflegeheim aufzuheitern und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Kraft des gemeinsamen Lachens hilft beim Gesundwerden und dient als Aufmunterung, wenn die Patienten die Weihnachtszeit getrennt von ihren Liebsten verbringen müssen. Deshalb sind die Clowndoctors den gesamten Advent über regelmäßig im Einsatz und schlüpfen oft in ein etwas anderes Kostüm: Ein singender Christbaum, ein Clown-Engerl mit roter Nase oder ein leuchtender Weihnachtsmann sind dann keine Seltenheit.
Bei den Weihnachtsvisiten werden gemeinsam Weihnachtslieder zum Besten gegeben, Stationen dekoriert oder lustige Briefe an das Christkind geschrieben. Im Pflegeheim steht das Wecken von Erinnerungen im Vordergrund: Da wird über Traditionen aus der Vergangenheit geplaudert, es werden die besten Keksrezepte ausgetauscht oder einfach nur zugehört. Denn was gibt es Schöneres als gemeinsam zu lachen und zu wissen, dass man auch während der Weihnachtszeit nicht alleine ist?!

Im Sondereinsatz

Ein weiteres wichtiges Projekt ging in der Adventszeit erfolgreich zu Ende – ein internationales Rote Nasen Clownteam kehrte von einem Sondereinsatz in Sierra Leone zurück. In Zusammenarbeit mit Ärzte ohne Grenzen entsandte Rote Nasen International (RNI) ein internationales Clownteam nach Sierra Leone, um psychosoziale Unterstützung mittels Humor zur Verfügung zu stellen. Anfang Dezember wurde die vierwöchige Mission, in der Clownvisiten bei kranken Kindern und Müttern gemacht sowie humorvolle Shows zur Gesundheitsvorsorge und Aufklärung veranstaltet wurden, erfolgreich beendet.
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