24.01.2018, 15:50 Uhr

Strategie für lebenslanges Lernen präsentiert

Martin Bauer (Geschäftsführer Volkshochschule Steiermark), Alexandra Nagl (Leiterin der Fachabteilung Gesellschaft), Barbara Eibinger-Miedl (LRin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung), Ursula Lackner (LRin für Bildung und Gesellschaft), Peter Strasser (Universitätsprofessor, Rechtsphilosoph) (v.l.) (Foto: Land Stmk)

Das Land Steiermark will mit der Weiterbildungstrategie "Lebenslanges Lernen 2022" Impulse im Bildungssektor setzen.

Lebenslanges Lernen (LLL) betrifft nicht nur die berufliche Weiterbildung, sondern auch das Fitbleiben, was soziale und gesellschaftliche Entwicklungen betrifft. "Wir wollen mit der LLL-Strategie 2022 den Menschen keine Weiterbildung aufzwängen, sondern denjenigen, die das auch wollen, die Möglichkeiten dazu bieten", so Bildungslandesrätin Ursula Lackner.
Wirtschaftlandesrätin Barbara Eibinger-Miedl ergänzt: "Heutzutage schließt man seine Bildung nicht mehr nach der Schule ab und hat dann sein Leben lang den gleichen Beruf. Wir befinden uns in einer Zeit der ständigen Veränderung, auf die wir jederzeit reagieren müssen. Bestes Beispiel ist aktuell die Digitalisierung, die vom Handwerker bis zum Banker jeden betrifft."

Experten unter sich

Für die Ausarbeitung der Strategie wurden Experten aus ganz Europa hinzugezogen, und auch die praktischen Umsetzer – wie die Volkshochschule Steiermark – waren im Entstehungsprozess involviert.
Martin Bauer, Geschäftsführer der Volkshochschule Steiermark: "Wir haben uns angesehen, wo und was gebraucht wird. So können wir individuell regieren, egal ob das die Errichtung einer neuen Bibliothek, das Erweitern von Kursangeboten in bestimmten Bereichen oder das Einstellen neuer Vortragenden in den jeweiligen Regionen bedeutet."

Ziele der Lebenslanges Lernen Strategie 2022

  • Erhöhung der Bildungsbeteiligung im Besonderen bei der Zielgruppe der bildungsbenachteiligten Personen – derzeit verfügen in der Steiermark 56,1 Prozent der Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren maximal über einen Pflichtschulabschluss (16 Prozent) bzw. über einen Lehrabschluss (40,1 Prozent).
  • Regionale und kommunale Angebotsvielfalt in puncto Bildungskooperationen – bürgerschaftliches Engagement stärken, Nutzung von vorhandenem Erfahrungswissen.
  • Bewusstsein schaffen für Neuorientierung – Lernen über die gesamte Lebensspanne.
  • Stärkung der erwachsenenpädagogischen Qualität – das Land Steiermark fördert grundsätzlich nur mehr qualitätsgesicherte Anbieter.
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