31.10.2017, 07:00 Uhr

Trauer, Tränen und QR-Codes

Im digitalen Zeitalter kenn Trauer keine Grenzen mehr. (Foto: Zsolnai Gergely/Fotolia)

Um Verstorbene wird nicht mehr nur in der realen Welt sondern auch Online getrauert.

In den vergangenen Jahren haben die Bestattungskultur und der Umgang mit der Trauer über den Verlust eines geliebten Menschen erhebliche Veränderungen erfahren. Dazu trägt auch die Entwicklung rund um das WorldWideWeb bei. Das Internet ist fixer Bestandteil des Lebens und spielt mittlerweile auch in der Trauerbewältigung eine Rolle. 

Sterben 2.0


Während bislang der Priester einmalig bei der Verabschiedung der Lebensgeschichte des Verstorbenen gedachte, kann ein QR-Code am Grabstein eine neue Möglichkeit des Gedenkens im virtuellen Raum eröffnen. Wird der am Grabstein angebrachte QR-Code, ein zweidimensionaler Barcode der aus schwarzen und weißen Punkten besteht, mit dem Handy gescannt, erscheinen vom Ersteller generierte Informationen.
Diese können zum Beispiel die Lebensgeschichte des Verstorbenen, Fotos, ein Lied, eine gestaltete Trauerseite oder auch ein Link auf eine Internetseite sein. Angehörige haben die Möglichkeit, das virtuelle Gedenken des Verstorbenen selbst und mit mehr Infos als auf einen Grabstein passen zu gestalten.
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