12.10.2016, 09:31 Uhr

Die Grazer zieht es ins IBOBB-Café

Grund zum Jubeln für Stadtrat Kurt Hohensinner & Co.: Das IBOBB-Café kann auf ein tolles erstes Jahr zurückblicken. (Foto: Fischer)

Das IBOBB-Café, die Infodrehscheibe der Stadt in Sachen Bildung, zieht eine stolze erste Bilanz.

14, was nun? Tausende Grazer Schüler stellen sich Jahr für Jahr diese Frage. „Das Bildungssystem in Österreich ist eben sehr komplex. Es bietet zahlreiche Möglichkeiten, kann aber auch als herausfordernd erlebt werden, gerade wenn die Bildungskarriere nicht linear verläuft und das ist immer öfter der Fall. Genau an diesem Punkt setzt das IBOBB-Café an", erklärt Bildungsstadtrat Kurt Hohensinner.
IBOBB? Die fünf Buchstaben stehen für Information, Beratung, Orientierung für Bildung und Beruf. Und diese Infodrehscheibe der Stadt (Keesgasse 6) feiert dieser Tage ihr einjähriges Bestehen. Die Bilanz kann sich jedenfalls mehr als sehen lassen: "Schon im ersten Jahr sind 314 Grazerinnen und Grazer zu uns gekommen und haben sich von unseren Mitarbeiterinnen beraten lassen. Durch Events und Workshops haben wir weitere 330 Personen erreicht", resümiert Hohensinner stolz.

Wichtig für die Integration

Übrigens, das Angebot richtet sich nicht nur an Schüler – auch wenn es bei der Bewerbung nicht klappt oder man nach der Matura noch unsicher ist, wohin die Reise gehen soll, beim IBOBB-Café stehen einem verschiedene Experten aus einem ausgesuchten Netzwerk (AK, AMS, WKO, LOGO, Zebra, Studierendenberatungsstellen …) mit Rat und Tat zur Seite.
„Wir haben wirklich eine breite Streuung und darauf sind wir sehr stolz", sagt Tanja Jeschek, die gemeinsam mit ihren Kolleginnen Elke Moser und Monika Zechner im IBOBB-Café mit Rat und Tat im Einsatz ist. "Es kommen Eltern zu uns, die für ihr Kind die optimale Volksschule suchen – genauso aber Menschen, die über 50 sind und wieder ins Berufsleben einsteigen wollen."
Für den Stadtrat spielt IBOBB auch eine wichtige Rolle in der Integration. "Nicht zuletzt durch unsere engagierten Bildungskoordinatorinnen können wir Migranten gut für die Bildungsberatung erreichen – ein wichtiger Schritt zur Integration“, ist Hohensinner überzeugt.
Das IBOBB-Café hat am Montag (7.30 bis 18 Uhr) und von Dienstag bis Freitag (7.30 bis 13 Uhr) geöffnet.
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