02.11.2016, 07:30 Uhr

Der eisige Spaß ist zurück: Die NHL hat wieder begonnen

Die NHL geht bereits in ihre neunte Saison auf dem Harter Eis. Die heurige Spielzeit dauert wieder bis Ende März. (Foto: KK)

Ohne Körper, dafür mit viel Engagement startet die Nationale Hobbyliga in die neue Saison.

Wenn in der Eishalle von Hart bei Graz Tag für Tag bis fast um Mitternacht die Kufen glühen, dann kann das eigentlich nur eines bedeuten: Die NHL hat wieder begonnen. Nein, damit ist natürlich nicht jene Eishockeyliga gemeint, in der Thomas Vanek aktuell wieder für Furore sorgt, vielmehr dreht sich beim steirischen Namensvetter alles um Hobbysportler, die ihrer liebsten Freizeitbeschäftigung nachgehen.
Die Nationale Hobbyliga kann dabei als echtes Erfolgsprojekt bezeichnet werden. "Zu Beginn haben wir mit 38 Vereinen begonnen, die Interesse hatten, auf gutem Niveau Eishockey zu spielen. Mittlerweile haben wir bereits 61 Mannschaften, die in neun verschiedenen Gruppen auf dem Eis um Siege kämpfen", sagt NHL-Obmann Sigi Hinterleitner nicht ohne Stolz.

Dichte erhöht

Die stete Weiterentwicklung betrifft aber nicht nur den Erwachsenensport. Auch den jungen "Cracks" wird immer mehr Platz eingeräumt. "Wir haben aktuell fünf Jugendteams. Neben einer U7-, U9- und U11-Mannschaft gibt es auch ein Kombi- sowie ein Junior-Team. Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche desselben Alters zusammenspielen, das erhöht nicht zuletzt auch den Spaßfaktor."
Neben dem Hockey-Nachwuchs wurde aber auch bei den Erwachsenen an den Gruppenkonstellationen gefeilt. "Die Dichte innerhalb der einzelnen Gruppen ist in den letzten Jahren viel höher geworden, das sieht man auch an den Spielergebnissen. Es passiert heute viel seltener, dass eine Mannschaft über eine andere richtig drüberfährt."
Dies erhöhe laut Hinterleitner nicht zuletzt den Spaßfaktor. "Man ist immer motivierter, wenn Spiele auf des Messers Schneide stehen."

Alles für die Sicherheit

Vor Beginn der heurigen Saison, die seit gut zwei Wochen läuft, wurde erneut in die Sicherheit investiert. "In allen Gruppen wird nun ohne Körperkontakt gespielt, das soll auch ein Signal in Richtung des Breitensports sein. Wir wollen damit das Verletzungsrisiko minimieren. Mich freut vor allem, dass dieser Schritt auch von den Ex-Profis, wie Michi Güntner und Gerd Gruber, mitgetragen wird", sagt Hinterleitner.
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