22.11.2017, 09:00 Uhr

Die Legionäre von Sturm: Zwischen Kicken und Kaffeepause

Das waren noch Zeiten: Charalampos Lykogiannis (l.) und Anastasios Avlonitis (r.) kehrten bei Konstantinos Papanastasiou im Dionysos ein. (Foto: mac)

Der Lieblings-Grieche ums Eck oder ein Kaffee am Schloßberg: Sturms Legionäre fühlen sich in Graz wohl.

Ganz egal, ob Torjäger Imre Szabics, Abwehr-Bollwerk Nikola Vujadinović, Mittelfeld-Motor Donis Avdijaj oder Barış Atik: Der SK Sturm hat sich in den vergangenen Spielzeiten stets auf seine Legionäre verlassen können. Auch in der heurigen Saison sind mit Charalampos Lykogiannis, Luan Leite, Christian Schulz, James Jeggo, Martin Ovenstad und Emeka Eze sechs Fremdarbeiter bei den "Blackies" engagiert.

Australia oder Austria?

Wie schaut’s da eigentlich mit Anpassungsschwierigkeiten in Graz aus? "Ach, das war gar nicht so schwer. Sicher ist es ein großer Unterschied, ob du in Australien oder Österreich Fußball spielst, aber Graz ist so eine tolle Stadt, da kann man sich schnell eingewöhnen", sagt etwa James Jeggo, der im Jänner 2016 bei Sturm angeheuert hat.
Zwar konnte der 25-Jährige in "Down Under" fast das ganze Jahr über angenehme Temperaturen genießen, ansonsten geht ihm in der Murmetropole aber nichts ab. "Gleich zu Beginn haben mir Teamkollegen gezeigt, wo man gut essen oder Kaffee trinken kann, mittlerweile kennen sich meine Freundin, die vorher noch nie außerhalb Australiens war, und ich schon gut aus", schmunzelt der Mittelfeldspieler. "Immer, wenn Bekannte auf Besuch sind und wir mit ihnen im aiola upstairs oder Freiblick sitzen, kommen sie ins Schwärmen."

Griechisches Flair in der City

Graz liegt zwar nicht am Meer, Sturms Grieche Charalampos Lykogiannis fühlt sich dennoch pudelwohl. Zwischenzeitlich war neben dem 24-jährigen Linksverteidiger mit Anastastios Avlonitis ja sogar ein zweiter Mann aus "Hellas" für die Schwarz-Weißen auf dem grünen Rasen aktiv.
Wie gut, dass sich im Herzen der Altstadt das Restaurant Dionysos befindet: "Das Lokal habe ich gleich zu Beginn entdeckt, da bin ich oft anzutreffen", lacht "Lyko", dem in Graz mittlerweile nichts abgeht. "In Griechenland hat es jetzt zwar immer noch 15 Grad, ich bin die Grazer Kälte mittlerweile aber gewohnt, das halte ich schon aus."
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