09.11.2016, 09:43 Uhr

GAK und ESK sind heuer spitze

Mit einem Punkt Vorsprung überwintert Favorit GAK in der Oberliga. Ein heißes Frühjahr ist damit vorprogrammiert. (Foto: GEPA)

Winterpause im Unterhaus: Viele Grazer Klubs haben ihre Aufstiegschancen gewahrt.

Gerade rechtzeitig vor dem Wintereinbruch in weiten Teilen der Steiermark wurden die letzten Spiele in den unteren Fußballligen ins Trockene gebracht. Die Grazer Klubs haben sich dabei zum Teil ein Vorbild an Bundesligaverein Sturm genommen und lachen von der Tabellenspitze. Einige Vereine befinden sich zudem in Lauerposition.
In der Oberliga wurde der GAK seiner Erwartungshaltung gerecht und lacht nach 13 Runden vom Platz an der Sonne. Nach einem Durchmarsch der Rotjacken sieht es allerdings nicht aus. "Das Niveau in der Liga ist sehr hoch, das spricht auch für die anderen Vereine. Auch Lankowitz hat es als Krösus damals nicht sofort geschafft, aufzusteigen", sagt GAK-Coach Gernot Plassnegger. Generell ist er mit den dargebrachten Leistungen seiner Schützlinge zufrieden.

Relegation als Ziel

"Es waren gute und weniger gute Spiele dabei, die Jungs haben sich aber gut weiterentwickelt. Man darf nicht vergessen, dass jeder gegen uns das Spiel des Jahres absolviert, das ist auch für unsere Kicker nicht immer einfach."
Weniger gut läuft es für die Vereine aus der Murmetropole eine Etage tiefer: Sowohl Andritz (12.) als auch Liebenau (13.) klebt das Abstiegsgespenst im Nacken.
"Wir haben rund sechs Punkte zu wenig, insgesamt ist heuer aber nicht viel mehr drin. Es sind nicht wir schwächer, sondern die anderen stärker geworden", sieht’s Coach Michael Weinhandl realistisch. "Wir wollen in der Liga bleiben, zumindest die Relegation erreichen."

Alles ist möglich

In der Gebietsliga zu bleiben, wäre für die Göstinger kein Beinbruch, aktuell steht man nach einem 2:2 im Spitzenspiel gegen den ESK, bei dem die Topscorer Ibrahim Sahin und Wolfgang Hödl bereits zum 15. Mal einnetzten, auf Platz zwei, nur einen Punkt hinter den Eggenbergern.
Obmann Johann Zötsch tritt aber auf die Euphoriebremse: "Die ersten Sieben sind nur durch sechs Punkte getrennt. Ehrlich gesagt war nicht abzusehen, dass es heuer so eng zugehen wird. Wenn’s passieren soll mit dem Aufstieg, dann passiert’s!"
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