14.12.2017, 08:30 Uhr

Nach Special Olympics: Mehr Inklusion im Handballsport

Wo Inklusion gelebt wird: Ausgehend von der Trainingsgruppe in Seiersberg soll ein eigenes Special-Olympics-Handballteam entstehen. (Foto: KK)

Eigene Special-Olympics-Steiermark-Auswahl soll installiert werden.

Was war das für ein Fest: Die Special Olympics World Winter Games in Graz, Ramsau und Schladming haben im Februar ein Signal der Nächstenliebe in die Welt ausgesendet. Damit der Zauber der Spiele aber nicht verpufft, war und ist die Inklusion von Sportlern mit mentaler Beeinträchtigung weiterhin das oberste Ziel, um einen gewünschten nachhaltigen Effekt zu erzielen.

Eigenes Handballteam geplant

Ein weiterer Schritt in diese Richtung soll nun im Handballsport gesetzt werden.
"Wir wollen im Umfeld von Special Olympics Steiermark eine eigene Handball-Trainingsgruppe installieren, die den Grundstock für ein Steiermark-Team bilden sollte, um eine dauerhafte Ausübung dieser Sportart zu ermöglichen", sagt Alois Krottmaier, einer der Koordinatoren dieses Projektes. Gestartet wurde bereits Ende November mit wöchentlichen Trainingseinheiten in Seiersberg.
"Durch den alljährlich stattfindenden Handballmarathon haben wir bereits gute Kontakte zur Gemeinde, die uns den kleinen Turnsaal bei der KUSS-Halle zur Verfügung gestellt hat." Aktuell wird mit sechs Leuten trainiert, diese Anzahl soll deutlich gesteigert werden. "Wir möchten auch Leute erreichen, die noch nie Sport gemacht haben, sich aber dafür interessieren. Vielleicht schaffen wir es dann auch, in zwei Jahren in Abu Dhabi eine Mannschaft zu den World Summer Games zu schicken." Wer zum Schnuppern an einem Training teilnehmen will, kann sich bei Krottmaier (0664/61 65 931) und Richard Zechner (0664/54 96 354) melden.
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