17.01.2018, 08:38 Uhr

Oliver Marach: Mit stolzer Serie nach "Down Under"

2017 noch ungeschlagen: Pavic und Marach (r.) jubeln in Doha ... (Foto: Privat)

Nur Siegen ist schöner – der Grazer Tennisprofi will seinen Erfolgslauf in Australien verlängern.

Schauplatz Shanghai, Mitte Oktober 2017: Das ATP World Tour Masters-Tennisturnier in der chinesischen Metropole ist gerade so richtig in Fahrt gekommen, als sich der Grazer Oliver Marach und sein kroatischer Doppel-Partner Mate Pavic im Viertelfinale des Doppelbewerbs der Top-Paarung Jean-Julien Rojer/Horia Tecau geschlagen geben mussten. Warum das so wichtig ist? Nun, bis zum heutigen Tag hat sich zu dieser Niederlage keine einzige Pleite dazugesellt!

Trotz Schmerzen top

"Wir haben im Vorjahr dann das Turnier in Stockholm gewonnen, ehe ich in Wien im Halbfinale aufgrund einer Verletzung w.o. geben musste. Auch bei den ATP Finals in London haben wir unser einziges Match gewonnen", blickt Marach auf ein starkes Saisonende zurück. Dass der Erfolgslauf auch durch den Jahreswechsel nicht unterbrochen wurde, kam selbst für den 37-Jährigen überraschend. "Ich konnte aufgrund von Rückenschmerzen im Dezember überhaupt nicht trainieren, musste mehrmals fitgespritzt werden."

Titelträume im Outback

Drei Tage bereitete sich das Duo vor dem ersten Einsatz im Jänner in Doha (Katar) vor, am Ende gelang sogar der Turniersieg. Damit aber noch nicht genug: Auch auf der zweiten Saisonstation im neuseeländischen Auckland räumten Marach/Pavic die Siegestrophäe ab. "Wenn man alles zusammenrechnet, kommen wir mit einer 15:0-Bilanz zu den Australian Open, das ist echt Wahnsinn."
Aufgrund dieser Erfolge geistern natürlich auch Grandslam-Titel-Träume herum. "Vielleicht schaut man jetzt mehr auf uns, wir müssen aber dennoch jedes Spiel konzentriert zu Ende spielen." Dass dieses Ziel nicht zu hochgegriffen ist, zeigt die Statistik: Schon 2017 standen die beiden im Wimbledon-Finale. Der Start ist jedenfalls bereits geglückt: Heute haben die beiden ihre Erstrundenpartie in Australien gewonnen ...
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