03.01.2018, 10:00 Uhr

So geht Saisonvorbereitung: Wirklich geschuftet wird im Winter

Voller Fokus im Krafttraining bei HSG-Kapitän Maximilian Maier (Foto: GEPA)

Den Grundstein zur erfolgreichen Saison legen Sportler in der Vorbereitung. Aber
wie funktioniert’s?

Egal, ob Fußballer, Handballer oder Footballspieler – in der Regel macht es jedem Sportler mehr Spaß, zu spielen und Wettkämpfe zu bestreiten, als sich auf eine Saison vorzubereiten. Das Schwitzen in der Vorbereitungszeit gehört aber genauso dazu wie ein Meisterschaftsspiel. Wie sieht die Wintervorbereitung der Grazer Ballsportler also aus?

Rotjacken müssen laufen

Die Kicker des GAK haben ihr letztes Spiel der Landesliga-Herbstsaison schon am 4. November absolviert, danach gab es eine kurze Erholungsphase. "In der ersten Dezemberwoche wurden unsere Testungen durchgeführt, darauf abgestimmt hat dann jeder Spieler sein individuelles Heimprogramm bekommen", sagt GAK-Cheftrainer David Preiß.
Neben Lauftraining stehen auch Stabilisations- und Koordinationsübungen am Programm. Die Spieler ziehen laut Preiß voll mit: "Fußballer sind deswegen Fußballer geworden, weil sie gerne Ball spielen, aber meine Spieler wissen, dass die harte Arbeit im Winter dazugehört, damit sie dann auch fit genug sind." Am 17. Jänner erfolgt für die Rotjacken dann der offizielle Trainingsstart, das erste Match steigt am 9. März gegen Liezen.

Schwitzen, aber mit Ball

Für die Handballer der HSG Graz ist die Winterpause nicht so lang wie die des GAK. Die letzte Partie des Grunddurchgangs der Handball Liga Austria wurde erst am 22. Dezember absolviert, das untere Playoff startet in der ersten Februarwoche. Trotzdem wird bei den Handballern neben dem Balltraining in der wettkampffreien Zeit auch vermehrt auf körperliche Einheiten gesetzt. "In den letzten Jahren hatten wir quasi nie eine Winterpause, da gleich nach den Feiertagen wieder gespielt wurde. Heuer in der HLA ist das anders, da wegen des Nationalteams keine Spiele im Jänner stattfinden. Deshalb werden wir intensivere Krafteinheiten abhalten. Unser Trainer Ales Pajovic ist kein großer Fan von Ausdauereinheiten auf der Laufbahn – wir laufen dann viel mit Ball", so HSG-Kapitän Maximilian Maier.

"Giganten" als Musterschüler

Die längste Pause in der Meisterschaft müssen die Footballer der Graz Giants erdulden. Nach dem Saisonende im Juli heißt es, noch bis Anfang März zu warten, bis es wieder losgeht. Das Aufbautraining für die neue Spielzeit hat dennoch schon im September begonnen. "Die Jungs absolvieren bis Anfang Februar Lauf- und Aufbautraining in Kleingruppen mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten. Im Dezember stand beispielsweise spezielles Sprinttraining am Programm, dafür arbeiteten die Spieler extra mit der mehrfachen Staatsmeisterin im Hürdensprint, Elke Wölfling", berichtet Giants-Geschäftsführer Christoph Schreiner.

"Schrauben anziehen"

Krafttraining steht bei den "Giganten" sowieso zwölf Monate im Jahr am Programm, "aber natürlich werden in der spielfreien Zeit auch in diesem Bereich die Schrauben noch einmal angezogen", so Schreiner. Aktuell werden die einzelnen Trainingsgruppen zusammengeführt und die Trainingsinhalte aufeinander abgestimmt – die Giants werden im März also bereit sein, ihre Muskeln wieder spielen zu lassen.
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