29.03.2017, 09:53 Uhr

Sturm, Giants und GAK – "Super-Samstag" stellt Fans vor Qual der Wahl

Heißes Duell mit dem "Ex": Joachim Standfest (l.) fordert mit dem WAC Deni Alar & Co., davor gibt’s eine Ehrung für sein 500. Bundesligaspiel. (Foto: GEPA)

Sturm ehrt vorm WAC-Match Joachim Standfest – Heimspiele auch für die Giants und den GAK.

"Super Sunday" – in den USA nennt man so den Sonntag, an dem der alles beherrschende Super Bowl ausgetragen wird. In Graz wartet an diesem Wochenende der Super-Samstag. Zumindest der neutrale Sportfan wird bei dem Angebot nämlich vor die Qual der Wahl gestellt – die "großen Drei", also die publikumsstärksten Grazer Vereine (die sich bereits in der Pause befindenden 99ers ausgenommen), bitten zu Heimspielen.

Graz Giants – Ljubljana Silverhawks, 14 Uhr (ASKÖ-Stadion): Heimpremiere für die Grazer Riesen – und die Truppe von Martin Kocian will da fortsetzen, wo man beim 42:6-Auftaktsieg in Hohenems aufgehört hat. "Wie immer bei Heimspielen öffnen wir zwei Stunden vorm Kick-off die Stadiontore und unsere Fans können sich mit typisch amerikanischem Essen auf die Partie einstellen", verrät Geschäftsführer Christoph Schreiner.
Für die Giants ist’s ja die letzte Saison im alten ASKÖ-Stadion – in der baufälligen Arena rollen im Sommer die Bagger auf. Der Mitteltrakt wird komplett neu gebaut und die Haupttribüne soll (endlich) saniert werden.

Sturm – WAC, 18.30 Uhr (Merkur Arena): Nach der Länderspielpause hat das Wochenende auch für die Sturm-Fans endlich wieder einen Sinn – der WAC rückt zum Duell an, das echte Schwarz-Weiße natürlich nie als "Pack-Derby" bezeichnen werden. Nach der bitteren Pleite gegen die Admira will die Foda-Truppe wieder zurück in die Spur.
Für einen im WAC-Dress gibt’s vorm Anpfiff eine Ehrung – Joachim Standfest wird von seinem Ex-Klub für sein 500. Bundesligaspiel ausgezeichnet. "Es gibt nicht viele, die das erreichen – außerdem ist er Meister mit Sturm geworden. Für mich ist es ein Zeichen von Größe, dass wir so einem Spieler auch die gebührende Ehre zuteilwerden lassen", stellt Geschäftsführer Günter Kreissl klar.

GAK – Gratkorn, 18.30 Uhr (Weinzödl): Zur gleichen Zeit wie der einstige Erzrivale bitten im Grazer Norden die Roten Gratkorn zum Tanz. Nach der Nullnummer in Gralla ist man wieder voll auf Sieg eingestellt. "Kaum bin ich einmal nicht dabei, gewinnen wir nicht", scherzt Obmann Harald Rannegger. Der "Boss" war im Spital und unterzog sich einer Nasen-Operation. Am Samstag ist Rannegger aber wieder dabei – einem Sieg der Athletiker steht somit praktisch nichts mehr im Wege.
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