27.10.2017, 13:29 Uhr

Volleyball: Steirerderby für den UVC Graz

Felix Koraimann (Nr. 12) und Co wollen auch gegen die Weizer jubeln. (Foto: GEPA)

Der UVC Graz sich will im Duell mit Weiz die Volleyball-Vorherrschaft in der Steiermark sichern.

Ein Derby ist immer etwas Besonderes. Nicht nur unter den Fans, auch bei den Sportlern und Vereinen selbst herrscht eine ganz spezielle Vorfreude. Für den UVC Graz steigt am Samstag um 19 Uhr das erste Steirerderby der Saison, Gegner ist der VBC Weiz. Obwohl es theoretisch ein Auswärtsspiel ist, wird in der Eggenberger ASKÖ-Halle aufgeschlagen. Denn auch Weiz trägt seine Heimspiele in Graz aus, die heimische Offenburger-Halle entspricht nicht den Vorschriften des Verbandes von mindestens neun Metern Höhe.

Es gibt keinen Favoriten

In der vergangenen Saison hat Graz beide Meisterschaftsduelle gegen Weiz mit 3:0 gewonnen, nur im Cup musste man sich geschlagen geben. Trotzdem sieht Frederick Laure, Sportlicher Leiter beim UVC, sein Team nicht in der Favoritenrolle: "Unsere Siege im letzten Jahr waren nie so deutlich wie das Ergebnis. Die Liga ist heuer generell sehr ausgeglichen. Wir sind am Beginn einer neuen Saison, die Chancen stehen bei 50:50!" Auch Graz-Kapitän Felix Koraimann geht von einem offenen Schlagabtausch aus: "Am Papier sind wir schon der Favorit, aber die Weizer haben heuer zwei starke Legionäre und uns in einigen Testspielen vor der Saison voll gefordert. Ein Derby hat sowieso eigene Gesetze."

Man kennt sich gut

Obwohl beide Mannschaften neue Spieler verpflichtet haben, wird es laut Laure keine Überraschungen geben: "Die Teams kennen sich in- und auswendig. Die Weizer haben zwar zwei neue Zuspieler und einen neuen Mittelblocker, aber durch die Testspiele vor der Saison wissen wir genau, wie sie spielen werden." Außerdem stehen mit Felix und Tobias Koraimann, Florian Ertl, Jakob Grasserbauer sowie David Reiter nicht weniger als fünf Spieler im Kader des UVC, die auch schon für Weiz aktiv waren. An Informationen aus erster Hand mangelt es Graz-Trainer Robert Koch also nicht.

Nerven bewahren

Deswegen geht Felix Koraimann auch davon aus, dass die Begegnung durch Kleinigkeiten entschieden wird. Die Taktik werde eine noch wichtigere Rolle einnehmen, da die Voraussetzungen der beiden Mannschaften sehr ähnlich seien. Auch aufseiten der Weizer sieht man das so. "Beide Mannschaften sind fast auf dem gleichen Niveau. Ich gehe von einem harten Kampf aus, am Ende wird sich das Team mit den besseren Nerven durchsetzen", sagt Weiz-Trainer Saša Jovanović.

Auftakt zur Derby-Saison

Durch die Ligaverkleinerung – vor der Saison wurde von zehn auf sieben Teams reduziert – werden die Fans in dieser Spielzeit definitiv noch in den Genuss mehrerer Derbys kommen. Alleine in der Meisterschaft wird man insgesamt vier Mal aufeinandertreffen. Am Samstag wollen sich auf jeden Fall beide Teams zur Nummer eins in der Steiermark küren. Zumindest bis zum nächsten Derby.
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