22.12.2017, 09:04 Uhr

Zeugnisverteilung in Graz: Gute Benotungen für Sturms Kicker

Er steht sinnbildlich für die starken Leistungen des SK Sturm im Herbst: Youngster Dario Maresic kam, sah und eroberte einen Stammplatz bei den „Blackies“, auch die Journalisten bewerteten ihn mit einem „Einser“. (Foto: GEPA)

Bevor die Bundesliga in den Winterschlaf fällt, gibt es für die Sturm-Kicker noch gute Noten beim WOCHE-Zeugnis.

Eine Herbstsaison wie aus dem Bilderbuch ist für den SK Sturm am Sonntag zu Ende gegangen. Trotz der unnötigen Pleite gegen die Austria holten die Schwarz-Weißen satte 44 Punkte in 20 Partien und setzten sich damit die Winterkrone auf. „Ich will die Mannschaft als Tabellenerster übergeben“, sagte Trainer Franco Foda im Vorfeld, dieser Wunsch ist damit mehr als nur in Erfüllung gegangen.

Noten für den Winterkönig

Während die Kicker einmal durchschnaufen können, stellt sich natürlich die Frage, welcher der Protagonisten am grünen Rasen im heurigen Herbst überzeugt hat und wessen Leistungen noch ausbaufähig sind. Die WOCHE hat daher auch heuer wieder jene Grazer Journalisten, die den „Blackies“ seit Juli ganz genau auf die Beine geschaut haben, zur großen Notenvergabe gebeten.
Im Vergleich zur letztjährigen Zeugnisverteilung für jene Spieler, die mehr als 100 Einsatzminuten aufweisen, wird deutlich: Der Kader wurde gehörig umgekrempelt, gleich neun Spieler aus dem Vorjahr fehlen aufgrund von Transfers (Uros Matic, Bright Edomwonyi etc.) und mangelnder Spielpraxis (Lukas Spendlhofer) in der aktuellen Auflistung.




Musterschüler Dario

Gerade ein Neuling in der Bewertung wurde von der Notenkommission jetzt aber zum Musterschüler ernannt: Dario Maresic hat alle Journalisten aufgrund einer blitzsauberen Hinrunde überzeugt. Der erst 18-jährige Innenverteidiger agierte in den meisten Partien so, als ob er bereits ein alter Haudegen mit entsprechender Erfahrung wäre.
Knapp am „Einser“ vorbeigeschrammt ist Marvin Potzmann, der nach zwei weniger erfolgreichen Spielzeiten bei Sturm so richtig eingeschlagen hat. Auch die Neuzugänge Peter Zulj, Thorsten Röcher und Torhüter Jörg Siebenhandl verfehlten die Höchstnote Eins nur knapp.
Am unteren Ende der Skala gab’s vor allem für jene Akteure, die nicht allzu viel Spielzeit verzeichnen konnten, Durchschnittsnoten. Einen „Vierer“ setzte es nur für Christian Schulz. Die Karten werden im Frühjahr aber sicher neu gemischt, wenn mit Heiko Vogel der Foda-Nachfolger versuchen wird, die Tabellenführung zu verteidigen.
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